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 Aus den Augen eines Fremden (Aufnahmeverfahren eingestellt)

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BeitragThema: Aus den Augen eines Fremden (Aufnahmeverfahren eingestellt)   Sa März 13, 2010 9:03 pm

Wer bin ich, und was weiß ich schon von der Welt? Kenne ich mich überhaupt selbst, und was sagt mein Name schon über mich aus, auch wenn er sich noch so vertraut anfühlt?

Ja, es hat sogar gedauert bis mir klargeworden ist, was Vertrautheit bedeutet, wird mir klar als ich auf einer Plattform hoch oben in Beluslan sitze, und mein Blick herunter auf die Festung schweift. Von hier oben betrachtet ist sie wunderschön, doch es ist elendig kalt hier. Ich friere, und doch bemühe ich mich es zu verbergen. Es ist niemand hier, niemand sonst als ich. Am ersten Tag, an den ich mich erinnern kann, ist es nicht anders gewesen. Da war nichts... Kein Name, kein Wissen, und kein Gefühl. Eine riesige Stadt lag vor mir: Pandämonium. Und das erste Gefühl mit dem ich überhaupt in Berührung kam ist wohl die Hoffnung gewesen, irgendwer möge mich erkennen, doch dem war nicht so... Das nächste woran ich mich erinnere ist die Enttäuschung, und dann... der Hunger schätze ich...

Was ist richtig, was ist falsch? Warum tut man Dies oder Das? Was soll ich überhaupt tun, warum bin ich hier?

Natürlich hat es in einer Stadt mit den Ausmaßen Pandämoniums nicht lange gedauert bis ich dem Ein oder Anderen über die Füße gestolpert bin. Ich habe Fehler gemacht, und ich mache noch immer welche.. Einige verurteilen mich dafür, andere versuchen mir zu helfen sie zu bereinigen oder zu vermeiden. So vieles strömt auf mich ein, gleichzeitig werden Dinge von mir erwartet, die ich so einfach aufbringen kann. Es ist zu viel, das alles. Dazu kommen die Vorhaltungen über Fehlverhalten, oder naivität. Alles, wirklich alles ist furchtbar interessant, was kenne ich denn schon? Und von all dem Gerede schwirrt mir einfach der Kopf. Ein Daeva soll ich sein, sagen die Einen, ein Kind wäre ich, die anderen. Ich war der Meinung ich wäre beides nicht, anfangs... Wieder schweift mein Blick über die Festung. Ein paar schwer gerüstete Krieger laufen unter mir weg zum Festungstor, dass ich sie noch hier oben höre.

Was ist es, dass ich will? Kann man die Welt in ein paar Tagen ergründen und begreifen?

Der Krieg... er ist allgegenwärtig. So viel habe ich auch schon verstanden. Aber ist es das was ich will? Zu kämpfen, immer und immer wieder, nur um am nächsten Obelisken wieder aufzustehen? Nein... Auch wenn ich mittlerweile SIcher sein kann, dass auch ich ein Daeva bin. Immerhin bin ich mit meinen eigenen Flügeln hier hoch geflogen. Eher schlecht als Recht, aber ich sitze auf einer festen Plattform. Ein leises Seufzen entringt sich meiner Kehle als ich daran denke, warum ich hier bin. Ich bin davon gelaufen... Ich bin kein Kind... Und ich bin der festen Überzeugung dass ich auch alleine zurecht komme. Die Kälte, die sich langsam in meine Glieder frisst bemüht sich redlich, mich eines Besseren zu belehren. Mir ist zum Heulen zumute, doch ich verbitte es mir. Ich bin kein Kind...! Immer wieder geistert dieser Satz durch meinen Kopf. Alles was ich habe ist mein Name, der Körper eines 16, vielleicht höchstens 18-Jährigen und wirre Gefühlsregungen, von denen jeden Tag Neue dazu kommen, die ich versuchen muss einzuordnen oder zu benennen, und das unter dem Einfluss immer neuer Informationen. Ich mache falsch, was nur fasch zu machen geht, oder zumindest kommt es mir so vor. Ich hätte in der Bibliothek sein sollen, genau jetzt... Dort würde ich wenigstens nicht derart frieren...

Warum handle ich, wie ich es tue...? Bin das wirklich ich, oder sind es Jene die ich kenne, die meine Handlungsweisen prägen...? Ist mir noch irgendwas von damals geblieben?

Ich erinnere mich nicht an meine Kindheit, noch an meine Eltern, ich erinnere mich an Niemanden, den ich vielleicht hätte kennen können, außer an die, die ich traf, seit ich mich überhaupt an irgendetwas erinnern kann, vor ein paar Tagen. Manchmal ist es so, als hätte ich überhaupt nicht existiert. Wie so oft hebe ich eine Hand und kratze mich am roten Schopf, der mit jedem Male unordentlicher wirkt, wenn das überhaupt noch geht. Warum ich das tue? Ich weiß es nicht... Es ist... etwas Festes, wie eine Art Ritual, etwas an das ich mich halten kann... Hin und wieder fällt mir auf, dass es Dinge gibt, die einfach so sind, wie sie eben sind. Immer wieder stoße ich auf Ansichten, von denen ich nicht einmal sagen kann, woher ich sie habe. Sie sind einfach da. Hatte ich sie damals schon? Irgendwann? Oder sind sie ein Teil derer, die ich kenne?

Razan... Er ist der erste, an den ich mich überhaupt erinnern kann... Ihn einzuschätzen scheint eine Kunst zu sein, die ich nicht beherrsche. Er war seltsam, an jenem Abend, aber ich kann nicht sagen dass ich mich schlecht gefühlt hätte, als er gegangen ist. Nicht an jenem Tag. Das kam erst später. Ob ich ihm dankbar sein soll, durch ihn einige weit gefächerte Gefühle kennen gelernt zu haben? Wohl kaum. Ist es bloß Wut gewesen, oder habe ich ihn wirklich für einen Moment gehasst? Ich kann es nicht sagen, dafür fehlt mir der Vergleich, schätze ich... Wenn ich wüsste, wasLiebe ist, dann könnte ich es wohl sagen. Er ist durchaus Jemand dem ich zutraue, irgendwen oder irgendwas führen zu können, doch er neigt in meinen Augen zur Unbeherrschtheit. Es ist schwer einen solchen Menschen zu respektieren.

Galanja... Sie ist.. seltsam? Es ist schwer zu sagen. Sie ist wirklich nett, und ihr Gerechtigkeitssinn ist wohl einer der stärksten weit und breit. Selbst wenn man wollte, sie ist eine von Denjenigen, die man einfach nicht belügen kann. Man kann ihr nichts vormachen, aber das macht sie zuweilen etwas... anstrengend. Manchmal ist sie wie eine undurchdringliche Wand aus Magie... Wie das Schild, dass mich eine Weile schützt, wenn ich es rufe. Sie hat sich als meine Lehrerin vorgestellt als ich sie das erste Mal traf... Nun ja... Es war gut Jemanden zu haben, an den man sich halte kann, und doch dröhnt mir manchmal der Kopf von ihren Reden. Dass sie mich bemuttert wie ein Kind ist eine andere Sache... Ist nicht so als wenn es mich großartig stören würde, aber vor anderen...? Wenn ich etwas nicht leiden kann dann ist es der Umstand nicht ernst genommen zu werden... Meistens fehlen mir einfach die Worte um mich zu erklären...

Thohizu... Viel weiß ich nicht über ihn, bloß dass er wohl Anjuns bester Freund ist, und mit Anja das Bett teilt... Er ist... irgendwie seltsam, und von dem was er sagt verstehe ich nur die Hälfte, aber er scheint Nett zu sein...

Kirunrael... Kiminayus Bruder... Aber wohl das komplette Gegenteil von ihm, Aion sei Dank. Er ist ruhiger, und um einiges herzlicher. Er scheint das Herz am rechten Fleck zu haben. Und neugierig ist er. Anfangs hatte ich noch gedacht er wäre Kimi zu ähnlich...

Kiminayu... Nein, besser denke ich gar nicht daran... Der Kerl ist... Mehr als das Wort unmöglich will mir einfach nicht einfallen. Hat mich gleich mal ordentlich zusammen gedroschen. Ich verabscheue Gewalt, aber der Versuch mich zu wehren hat es nicht besser gemacht. Stattdessen gingen sie zu zweit auf mich los... Immerhin in einem Punkt kann er sich rühmen - Er ist die erste negative Erfahrung meines 'neuen' Lebens gewesen. Glückwunsch...

Anjun... Man kann vieles über ihn sagen... Er wäre kein guter Umgang, er wäre ein schlechtes Vorbild... Aber er war der erste, der ehrlich und ohne Vorbehalte mit mir gesprochen hat. Es ist mir egal was Andere von ihm denken, ich mag ihn gern. Er war der erste, der mich als einen Freund bezeichnet hat, und er ist es auch gewesen der mich von der Straße aufgelesen hat. Aber ich kannte ihn schon eher, wenn man das so nennen kann, an dem Tag an dem Kimi auf mich los ging, war er derjenige der meine Wunden geheilt hat. Ich denke er ist mir bisher von allen am Wichtigsten.

Wer war da noch...? Ein paar Leute mehr sind schon noch da, aber sie sind bloß flüchtige Bekanntschaften. Einige ganz amüsant, andere zumindest bekannt genug als dass die Erinnerung an sie mich zumindest noch vage ärgert. Ein paar davon mag ich, ein paar kann ich nicht ausstehen. Aber Niemand kann jeden mögen, den er begegnet, oder?


Wieder entringt sich mir ein Seufzer. Anjun... Er ist gegangen... Ich dachte, er würde mich nicht mehr um sich haben wollen, darum bin ich hier... Es ist alles zuviel geworden, und ich habe mich irgendwie fehl am Platze gefühlt, unverstanden... Auch darum bin ich hier... Es ist immer noch fürchterlich kalt, und allmählich tröstet mich auch der hübsche Anblick, der sich unter mir bietet nicht mehr darüber hinweg. Als ich aus den Augenwinkeln ein Aufflammen weißlichen Lichtes bemerke, schrecke ich aus meinen Gedanken auf. Ich bekommen noch mit, wie es auf mich zurast. Woher es kommt kann ich nicht sagen. Erschrocken lasse ich mich von der Plattform gleiten. Der Boden unter mir ist verdammt weit entfernt. Mir wird schwindelig, und dann erwischt mich dieses Licht. Es schmerzt, doch im Augenblick nicht stark genug, als dass ich mich entsinne, meine Flügel aufzuspannen. Ich muss hier weg - das ist alles was ich weiß. Erneut fliegt mir ein Ball aus Licht hinterher. Ich schließe die Augen, während ich auf dne Boden zurase. Auch dieses Mal schmerzt es, stärker als noch zuvor. Ich werfe einen Blick über meine Schultern zurück. Bis auf die dünnen Sachen die ich anhebe schützt mich nichts, ich habe nicht einmal etwas dabei um mich zu wehren. Mit schreckgeweiteten Augen erblicke ich diese Gestalt mit weißen Flügeln... Anjun sagte sie wären unsere Feinde... Und dem Kerl scheint es verflucht egal zu sein, dass ich mich nicht wehren kann. Was tut der eigentlich hier? Doch ich bekomme kaum Zeit mir weiter den Kopf darüber zu zerbrechen, da trifft mich der dritte Lichtblitz, und für einen Moment wird mir schwarz vor Augen. Der Kerl folgt mir, und ich... ich stürze die letzten Meter recht unsanft zu Boden, wo ich die Augen unter Schmerzen wieder aufschlage. All die Nettigkeiten die ich bisher von Anjun so gehört habe liegen mir auf der Znge, doch sie bleiben mir wortwörtlich im Halse stecken. Ich blicke nach oben, der Kerl ist immernoch dort, aber scheinbar zu weit weg. Die Wachen am Boden fixieren ihn, doch mir scheint, sie haben keine Flügel um etwas gegen ihn zu unternehmen...

Während ich mich irgendwo in die Mitte der Festung schleppe, sehe ich noch drei Andere, die von ihm aus der Luft geholt werden. Ich muss aufpassen, dass nich auch noch einer von ihnen auf mich drauf fällt. Am liebsten würde ich ihm einen Feuerball nach dem anderen hinterher schmeißen, aber ich kann nicht. Nicht mehr... Vielleicht, wenn ich ihn eher gesehen hätte... Wer weiß das schon... Ich will eigentlich garnicht kämpfen... Das ist nicht mein Krieg... Ich habe ihn nicht angefangen, und ich werde ihn auch nicht beenden, oder entscheiden. Es gibt andere Dinge, die ebenso wichtig sind... Aber für all die Anderen, die noch gefallen sind... da hätte ich ihn am liebsten abgefackelt, genau so wie die Bücher, wegen derer ich eigentlich gerade in diesem Momente in der Bibliothek hätte sein sollen.

Ziemlich fertig lasse ich mich in eine der Ecken fallen, und starre den Kristall vor meiner Nase an. Seltsames Ding, aber schön und... Irgendwie beruhigend. Es lenkt mich ab von den Schmerzen, und ich weiß nicht ob die Kälte sie einigermaßen betäubt oder noch schlimmer macht. Ich hatte gedacht es wäre besser nach Beluslan zu gehen, ich glaubte ich käme alleine zurecht, und nun? Aber zurück kreichen ging wohl kaum, oder? Es ist eine Sache jedes Fettnäpfchen oder jeden Fehler mitzunehmen an dem man in 10 Kilometer Entfernung vorbeikommt, als sich sein eigenes Versagen einzugestehen. Aion sei Dank allerdings muss ich das auch garnicht...

Es dauert nicht lange, bis eine mir wohlbekannte Stimme an mein Ohr dringt. Anjun... Er hat mich also gefunden..? Also hat er nach mir gesucht... Ich stelle fest, dass mich dieser Umstand irgendwie freut. Ich glaube kaum dass sonst Jemand das für mich getan hätte. Ja, ich hätte sogar neuerliche Vorwürfe erwartet, dieses Mal wohl ganz zurecht, doch zu meiner Überraschung kam nichts davon. Ganz im Gegenteil. Anjun nahm mich wieder mit nach Hause, den ganzen Weg dorthin hat er mich geschleppt, nachdem ich uns ein Portal nach Pandämonium gerufen habe. Er hat sich - schon wieder - um meine Wunden gekümmert, und wir haben noch einmal gesprochen.
Ich bin unsäglich froh, dass er mich gesucht hat, ich bin dankbar für en warmen Tee und die Decken, und mittlerweile geht es mir um einiges besser.

Ich bin wer ich bin... Ich habe schon einiges gelernt, und einiges muss ich noch lernen. Die Welt ist nichts, dass man in ein paar Tagen ergründen kann, ebenso wie die Vielfältigkeit der Menschen die mich umgeben. Dennoch sehe ich davon ab, mich als Kind zu bezeichnen. Ich weiß bis heute nicht woher ich das Wissen über Magie habe, ohne überhaupt ein Buch lesen zu können. Ich weiß nicht, woher ich diverse Sprachen kenne, oder woher einige meiner Ansichten stammen, die mir immer wieder auffallen. Aber vielleicht muss ich das auch garnicht wissen? Vielleicht hatte Anjun ja Recht, wer weiß schon, was ich zurückgelassen habe. Will ich es überhaupt wissen? Nein... Will ich in der Vergangenheit leben, oder im Hier und Jetzt? Will ich dem nachtrauen was vielleicht gewesen ist? Oder mich vielleicht für Dinge hassen, die ich eventuell getan habe und heute nicht mehr tun würde? Wohl kaum... Viel wichtiger ist doch, was Jetzt ist, oder? Wie könnte ich mich in einer Welt zurecht finden, in der alles und Jeder Neu ist für mich, wenn ich ständig nach dem suche, was vergangen ist, und wahrscheinlich ohnehin niemals mehr wieder kommt? Ich muss meinen Platz erst noch finden, ob ich mich selbst schon geunden habe kann ich nicht sagen. Alles weiter wird die Zeit wohl zeigen...

Das alles ist nun schon einige Tage her. Einiges hat sich verändert, so wie sich jeden Tag so vieles für mich ändert, anderes ist geblieben. Es sind die Dinge, auf die ich mich verlassen kann, die mich festigen. Die Dinge, die meine gewohnte Welt darstellen. Dinge, die mir Sicherheit vermitteln, und das Gefühl nicht alleine zu sein. Anjun ist immernoch da. Er ist immer da, wenn ich ihn brauche. Razan genießt mittlerweile sogar meinen Respekt. Ich weiß noch immer nocht so recht, was ich von ihm halten soll, nicht so ganz wenigstens, aber ich kann mit ihm auskommen, denke ich. Er kann ja auch nett sein, wenn er will... Mit einer kühlen Hand wische ich mir über die noch immer leicht geröteten Augen und die geschwollene Nase. Hab ich auch ihm zu verdanken, irgendwie, aber seit dem gestrigen Abend stört es mich nicht mehr ganz so sehr wie etwas Anderes. Allerdings kann ich noch nicht wirklich sagen, was genau es ist. Es hat jedenfalls nichts mit dem, was Razan mir aufgetragen hat zu tun. Dass ich nun schon als Erster wach bin, und hin und wieder zu Anjun herüber blicke der im Bett noch seelig vor sich hin schläft hängt wohl ein bisschen mit allem zusammen. Die Zwei, die ich auf Razans Geheiß hin aufsuchen soll, Dalvar und Rasza muss ich erst noch ausfindig machen. Wenn ich mal wüsste, wonach ich suchen soll. Wird wohl aufs durchfragen hinaus laufen, nun ja. Ich soll ja alleine hin... So wirklich weiß ich nicht was mich erwartet, aber damit kann ich leben. Ein wenig mulmig ist mir schon, aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt, oder? Nein, das was mich im Augenblick beschäftigt hat auch nichts mit Kimi oder sonst wem zu tun. Glücklicherweise bin ich dem erstmal nicht mehr über den Weg gelaufen, und beim nächsten Mal soll er sich eben mit meinem Schild auseinander setzen. Ich kann einfach nicht einordnen, was es ist, das mich stört, aber im Augenblick ist es auch nicht so wichtig. Nicht jetzt gerade... Wieder schweift mein Blick herüber und ein Lächeln malt sich auf meinen Lippen ab. Es ist Fluch und Segen noch einmal von vorn anfangen zu können, doch es wird leichter mit Jedem Einzelnen, auf den man sich verlassen kann, mit jedem, den man als Freund empfindet, und der einen selbst als Freund bezeichnet. Vielleicht sind es gerade diese Leute, die einem einen Platz in der Welt geben, und eine Bestimmung, die ein ewiges Leben rechtfertigt. Man will nicht, dass ihnen etwas geschiet, man will das wahren, was einem lieb und teuer ist, und das mit allem, dass man zu geben fähig ist. Im Grunde ist es doch etwas wunderbares, sich selbst und Andere entdecken zu können, fernab von irgendwelchen verbohrten ANsichten und Vorurtelen, auch wenn es gerade dann recht schwer ist, vom Gegenteil überzeugt zu werden. Manchmal erfordert es Geduld, und eben jene kann ich wohl noch nicht so ganz mein Eigen nennen, dazu gibt es zu vieles, dass ich wissen muss, und zu vieles dass auf einmal auf mich einstürzt. Aber ich bin nicht alleine, und das macht mich glücklich, mehr als ich es vielleicht auszudrücken weiß.

Ich schließe die Augen und unterdrücke ein Gähnen. Wieder einmal wird mir bewusst, dass all das Grübeln doch recht anstrengend ist, und so lasse ich mich wieder zurückfallen aufs Bett und ziehe die Decke bis unters Kinn hoch. Auch ich habe mich verändert, mit jedem neuen Tag... und ich werde mich wohl noch einige Male verändern, bis ich an den Punkt gelangt bin, an dem ich mich selbst gefunden habe. Doch ich bin ich, weil das was ich weiß, und das was ich kenne, und meine Freunde mich zu dem machen, was ich bin. Und letztere suche ich mir noch immer selbst aus, ganz alleine... Mit diesen Gedanken fallen mir die Augen wieder zu, doch das Lächeln, welches mir auf dne Lippen liegt, bleibt...



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Tjoa... so viel wollt ich eigentlich garnicht schreiben, aber wenn ich schon einmal angefangen habe... (Romanschreiber und so ^^") Und was den OOC Teil angeht... Ich mag sowas eigentlich nicht sonderlich und halte mich da mit persönlichem ziemlich zurück... Geht die breite Öffentlichkeit ja auch nix an... Razz

Auf jedenfall bin ich näher an der 30 als an der 20 - also schon mal in einem Alter mit dem man umgehen kann. *nick* Alles weitere könnt ihr selbst raus finden oder es lassen... Mir ist sowas bei meinem Gegenüber auch nicht wichtig, und in den meisten Fällen will ich es auch garnicht erst wissen, erspart meistens den Punkt, an dem einem die Kinnlade bis zm Boden hängt. Very Happy Die Hauptsache ist eigentlich dass man miteinander auskommt.

RP mache ich seit mittlerweile 14 Jahren. Angefangen mit Chat-RP im Romanschreibestil, was ich auch heute noch aktiv betreibe, sofern gewisse Spielpartner mal anwesend sind, über diverse Pen and Paper RPGs und auch online. Da war's allerdings nicht das oft genannte Ultima Online sondern Never Winter Nights, wo ich auf einigen RP-Servern zugegen war, und dann eben das etwas wuselige Sternchen-RP in diversen MMO's. (Lineage II, HDRO und Aion)

Dabei sind die Arten von RP die ich mitgemacht habe oder mitmache sehr unterschiedlich. Von Kuschel-RP über Tavernen RP oder auch mal die Sachen über die man so nicht spricht. (Sackgassen RP und evenentuelle Steigerungen dessen *fg*) hab ich alles schon hinter mir und bin prinzipiell auch für alles offen. Das einzige wo ich dann doch lieber ablehne sind unwiderrufliche körperliche Verstümmelungen... Soll ja hin und wieder vorkommen, ist aber nicht so meins. Folter ist wenn sie angebracht ist ok, aber es gibt eben auch Dinge die müssen einfach nicht sein. Ansonsten ist mir alles Recht, sofern es nicht gähnend langweilig ist oder man sich regelrecht durchquälen muss oder den Alleinunterhalter spielen. ^^ (Ich bin kein Kind von Traurigkeit, hehe... Razz)

Im Spiel zu finden bin ich eigentlich (fast) jeden Tag. Mein Charakter ist wenn man so will ein aktiv gespielter Twink, einer von dreien, und RP-Only, da ich ihn auf keinen Fall mehr leveln werde. Ich mag die Klasse nicht, ich hab ihn ewig nicht mehr gespielt, und - da er im Instanzfähigen Alter ist sag ich's lieber gleich: Ich bin weder Instanz noch PvP-Spieler. Er ist halt ein Level 30 Magier, und das wird auch bis ans Ende seiner Tage so bleiben... Wink
Meine Mains wären Daeroon (38 Beschwörer und Brigardegeneral der Ranor Vanahal) und dann wäre da noch sein Zwilling Giciel (31 Kantor, ebenfalls Ranor Vanahal) Bis auf Daeron hab ich die Klopperei ohnehin dran gegeben, und selbst da quäl ich mich so durch die Gegend... ^^" Wäre das tolle RP in Aion nicht, dann hätt ich wohl längst aufgegeben. ^^

Was die Körbchengröße angeht... Große Körbchen hab ich, die brauch ich aber zum Einkaufen und um die Wäsche zu machen. Wink Und mehr werde ich ohne meinen Advokaten nicht preis geben. *fg*

So und nun viel Spaß beim Lesen... ihr wolltet es ja so... *pfeif*
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Hanhepiwin
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Anzahl der Beiträge : 2756
Anmeldedatum : 13.02.09

BeitragThema: Re: Aus den Augen eines Fremden (Aufnahmeverfahren eingestellt)   So März 14, 2010 7:23 pm

wieso wünscht du am ende deines textes, wenn man schon fertig ist, viel spaß beim lesen *schmunzel*
das war schon ganz schön viel man man man *g*
aber hat einen guten einblick auf deinen char gemacht und freu mich das du dir die mühe gemacht hast soviel zu schreiben.

dann gucken wir mal wie es sich weiter entwickelt.

_________________
Die Natur kennt keinen Stillstand, konstant ist nur der Wandel.
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BeitragThema: Re: Aus den Augen eines Fremden (Aufnahmeverfahren eingestellt)   So März 14, 2010 8:43 pm

Damit Leute wie du sich dazu bewogen fühlen genau das noch mal zu hinterfragen. *grinsel* Wink
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BeitragThema: Re: Aus den Augen eines Fremden (Aufnahmeverfahren eingestellt)   

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