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 Die Hexen Beluslans

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Jannadar
schmetternder Schmetterling
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BeitragThema: Die Hexen Beluslans   Fr Mai 27, 2011 12:17 am

Manche kennes schon nur allzu gut, andere eben nicht. Offenes Ende, da eigentlich ne Plot-Idee die dann verworfen wurde.

Jedes Land braucht seine Hexen.
Jedes Land braucht seine Helden.
Sie halten sich die Waage, schon so lange, wie Asmodea existiert. Nie war es anders. In jedem Land.
Wer erinnert sich nicht an Tususu, die Hexe, die über zweihundert Jahre lang in Ishalgen gelebt haben soll und dort die Klauensucht erfolgreich aus der Tierwelt kuriert hat. Sanfte Hexen, ja, das sind sie, die Hexen aus Ishalgen. So wie heute. Urd, Verdandi, Skuld, sanfte, friedliche Geschöpfe, mehr Hebammen und Heilerinnen.
Die Hexen Morheims, so wechselhaft und mürrisch wie das Land des Todes selbst, so dass sie in jedem männlichen Asmodier, der sie aufsucht, Wörter wie „Schwiegermutter“ oder „Wechseljahre“ hervor ruft.
Brusthonin, die stillen Hexen, abgeschottet und so unnahbar, so abstoßend, wie das Land, dass sie hüten.
Die Hexen Altgards, kühle, distanzierte Frauen die sich mit harter Hand Gehör verschaffen, besessen von dem Drang, die Natur zu schützen, zu erhalten.
Alle sind sie geduldete Wesen, mächtige Frauen, die das Land selbst verkörpern, die im Einklang mit der Welt leben. In Einklang mit Asmodea, in Einklang mit Pandämonium und seinen daevischen Herren.
Doch kommen wir zurück zu den Helden. Jedes Land braucht sie.
Der altgarder Archont Desdum, der alleine zwei Risse der Elyos bewachte und jeden Eindringling tötete, bis sie sich wieder schlossen. Mansrin, der Forscherdeava aus Brusthonin, der seit 120 Jahren ununterbrochen an einem Heilmittel für die Seuche forscht. Antent, der Ishalgener, der alleine jeden Mau des Stammes in Ishalgen... Na? Wie hieß er, hilf mir Kind... Hmm? Du weißt es auch nicht? Naja, auch gut... Auf jeden Fall besiegte er jeden Mau im Zweikampf und wurde daraufhin zum Daeva.
Doch kein Held wird mit so viel Bewunderung genannt, wie Trinidal, der Daeva des Bindens. Und keine Geschichte ist so bewegend, wie die seine. Und die Namen keiner anderen Hexen werden mit so viel Angst geflüstert, wie die der Hexen aus Beluslan.
Ja, sie sind so böse, dass angeblich selbst die Shedims nicht von ihnen sprechen können, ohne Wut in der Stimme zu haben.
Aber ich will nicht abschweiefn, kommen wir zurück zu Trinidal. Trinidal ist ein Daeva von solcher Hingebung, solchem Edelmut... aber fangen wir vorne an, jaja, ich überleg ja schon. Also, wie ich sagte, Trinidal ist der Daeva des Bindens.
Nein, Kind, jetzt vergiss die Seile, Trinidal bindet die Leute mit seinen Worten, er fesselt sie durch seine Sprache. Und er ist der Held Beluslans. Das kommt so.
Du kennst Beluslan, hmm? Kalt ist es da, tödlich wie nirgends. Beißende Winde, wilde Tiere, andere Schrecken.
Und dort gibt es Berge, Kind, dagegen wirkt dir der Berg hinterm Haus wie ein kleines Hügelchen. Naja, aber auf deren Bergen leigt eben Schnee, alles ist verstürmt, kalt, tosend. Und da oben gibt es eine Höhle, mein Junge.
So eine unscheinbare, schlichte Höhle. Da isses halt dunkel drin, und ein Stein ist davor, aber auf den komm ich gleich zurück.
Also, in dieser Höhle, die an einer schmalen Straße liegt, sitzen vier Gestalten. Es sind drei Frauen und ein Mann, Trinidal, mein Kind.
Die Frauen... Oh, mein Kind, es sind Frauen von so wahnsinniger Schönheit, dass sie jeden Mann um den Verstand bringen, nur Trinidal nicht.
Es sind die Hexen Beluslans, drei, und sie sind alle von Trinidals Zauber beherrscht. Er spricht nur, bannt sie mit seinen Worten, seit Jahren jetzt schon, Jahrzehnten und Jahrhunderten. Er ist der größte, und hingebungsvollste Held, mein Kind.
Er sitzt einfach da, mit diesen Frauen, und spricht. Und draußen, der Stein vor der Höhle. Es ist ein Gedenkstein, mein Kind, ich was selbst da!
Darauf steht: Hier wacht Trinidal, Archont Pandämoniums, Held Asmodeas, Daeva des Bindens. Opfert dem Helden, der uns vor der Gefahr schützt. Opfert ihm Äthertee.
Denn das isses, was er braucht. Ich meine, er muss ja die ganze Zeit seine Kräfte einsetzen. Und das macht er durch den Tee wieder wett.
Und ja, da kommen auch immer die alten Mütterchen hoch, bewacht von vielen Archonten, bringen den Tee, froh, noch helfen zu können.
Er sitzt die ganze Zeit da, spricht und brüht sich eine Tasse nach der anderen. Und unter der Aufschrift steht, in kleinen Buchstaben, als wären sie mit einer Klaue hinein geritzt: Ich nehm auch mal ne Zeitung, wird hier recht schnell langweilig.
Aber weißte, Kind, letztes Jahr? Die Hitze da? Aion, ich habs gesehen!
Die Höhle is zu! Da liegt Schnee davor! Da is letztes Jahr eben was weg geschmolzen und Wusch... eine Lawine, und die Höhle ist zu.
Und mein Kind, das ist nicht gut. Ja, was denkste, wo er jetzt den Tee her bekommt? Na wo? Na gar nirgends mehr her.
Und man merkts halt auch schon. Hab da so nen Freund, einen Jäger. Was der mir erzählt. Mosbären die sich wie Kukuus verhalten!
Granker, die versuchen auf zwei Beinen zu laufen und verwirrt den Kopf schütteln, wenn es nicht geht. Und da schmilzt der Schnee!
Ganz langsam, aber ich sag dir, das ist nicht gut. Wenn die Hohle jetzt wieder frei ist? Ei, ei, ei, da kommt noch was auf uns zu, mein Kind.
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