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 Hilfe auf dem Weg zurück.....

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BeitragThema: Hilfe auf dem Weg zurück.....   Fr Jan 14, 2011 1:45 pm

(( Da ich nicht jeden Abend online sein kann, hier mal etwas, dass mich schon eine ganze Weile beschäftigt. Ich hoffe, dass ihr ein wenig Zeit findet, das ganze in euren Ingamespielablauf mit einzubauen, auch wenn der Hauptteil wohl hier im Forum ablaufen wird. Würde mich freuen =)))

~ Wer seinen Weg verliert....~

"Ohne mich bist du nichts! Weißt du das? Nur ein Schatten! Lass mich übernehmen... ich regel das!"

"NEIN! Das ist meine Angelegenheit! Nicht die deine, nicht die unsere!"

"Du weißt genau, dass du das allein nicht schaffen wirst. So ganz allein auf dich gestellt! Wir sind eins...lass mich übernehmen.... na komm schon!" fast säuselnd und schmeichelnd klingt die Stimme.

"NEIN! Und nochmals NEIN!"

"Du wirst versagen kleine Maus! Jämmerlich versagen wirst du! Also hör auf mich und lass mich das machen... wie in guten alten Zeiten, hm?"

"Ich schaff das auch ohne deine Hilfe. Raus aus hier.. Sofort!"

"Oh... wie niedlich. Du wirst mich niemals los werden kleine Maus. Niemals, merk dir das. Dafür sind wir beide zu sehr voneinander abhängig..." mit einem leisen Kichern verhallt die Stimme.

Vor Tagen hatte sie angefangen zu forschen und zu suchen. Eingeschlossen in ihrem Zimmer oberhalb des Bankettsaals in Pandämonium zwischen einem Berg an Büchern, über den gerade einmal Phiti hätte drüber sehen können. Niemanden hatte sie zu sich gelassen, außer Mayhve und die Wirtin.

Wieder ein leises Lachen und dieses Mal sah sie sich sogar suchend in ihrem Zimmer um.

"Du sollst verschwinden! Hau ab! Lass mich in Frieden!" nun schrie sie die Worte schon fast.

In den letzten zwei Tagen hatte sie wieder regelmäßige Anfälle bekommen. Sie wachte des Morgens auf, das Fenster war sperrangelweit geöffnet und eine völlig verwirrte und verdatterte Wirtin hatte damit zu tun blutverschmierte weiße Federn aufzusammeln und das Zimmer wieder von Blutflecken und Abdrücken zu säubern.
So konnte sie nicht zu Iraj.... sie wusste nicht, wie ihr Welpe reagieren würde, wenn er sie in solch einem Zustand sehen könnte. Sie musste zugeben, dass sie vor dieser Situation sogar Angst hatte. Zwar kannte sie Iraj kaum, doch ihr lag viel an dem jungen, verschwiegenen Daeva.

Also hatte sie sich eingesperrt und in den Büchern vergraben. Schatten, Schemen, Träume.... Deutungen... Krankheiten die über den Äther übertragen werden könnten... Seelenheilungen...
Sie schnappte mit einem Mal nach Luft... es war als würde man ihr die Kehle zuschnüren.

"Ich sagte, lass mich das machen kleine Maus! JETZT! Ich habe keine Lust mehr hier herumzusitzen.. lass sie uns töten, zerfetzen.. mit ihnen spielen. Sie haben es nicht verdient zu leben! Lass mich raus... lass mich fliegen! Ich will fliegen!"

Die Stimme ihres zweiten Egos klang verzweifelt, flehend, doch die Gewalt mit der es vorging um die Kontrolle an sich zu reißen, war grauenhaft.
"Dieser vefluchte Alpha ist es nicht wert... arroganter Schnösel? Was glaubt der wer wir sind? Lass mich fliegen kleine Maus...... Wir sind keine gefühllosen Trampel die in den Seelen anderer herumwühlen.... außer in denen der Tauben.... zerfetzen! Ich will sie in Stücke reißen! Dieser Köter von einem Beschwörer hat es nicht verdient! Warum hören wir auf ihn? Warum beugen wir uns ihm?"

Ihr zweites Ego war aufgebracht, fauchte und lies ihr keine Ruhe in diesen Momenten und Rhuwen hatte alle Hände voll zu tun, die Kontrolle zu behalten und nicht zu vergessen, Luft zu holen. Ein Gürtel den man zu eng um ihre Brust geschnürt hatte.

"Als ob wir nicht wüssten was wir tun? Gefährdet die ganze Meute nur durch seine Arroganz und Überheblichkeit. Kein Vertrauen hat er in unsere Fähigkeiten. Wir plappern nichts aus nein..."

"ICH SAGTE VERSCHWINDE!" Diese Worte Rhuwens waren nun gebrüllt und es dauerte keine Minute, bis die Wirtin in ihrem Zimmer stand, die Augen weit aufgerissen und entsetzt über das was sie sah. Rhuwen hatte sich zusammen gekrümmt, die Arme eng um ihren Operkörper geschlungen und die Krallen tief in den eigenen Oberarmen vergraben. Feine Rinnsale aus dunklem Blut bahnten sich ihren Weg über die porzellanhelle Haut. Sie war blass.... totenbleich vielmehr. Und das galt dieses Mal sowohl für Rhuwen als auch für die Wirtin.
"Kind... was machst du nur immer wieder?" Leise nur sprach die Wirtin die Frage aus, so, dass Rhuwen sie wohl nicht hörte und voller Sorge ging sie langsam näher.
Prompt wurde ihre Fürsorge mit Knurren, Fauchen und dem Ausbreiten schwarzer Schwingen belohnt, die sich schützend um den Körper der Klerikerin legten.....
Hilfe.. sie brauchte eindeutig Hilfe... nur wie? Ein Amulett fiel ihr ins Auge, was fein säuberlich auf einem Samtkissen abgelegt war... das Zeichen kannte sie... sie hatte es schön öfter gesehen. Wenn auch manches Mal in nicht all zu gutem Zusammenhang.

"Rühr es an und wir werden dich in Stücke reißen Weib! In viele kleine Stücke...!" Selbst für das Auge einer Daeva schnell, war die Klerikerin über dem Samtkissen, sah die Wirtin mit giftigem Blick und abermals wurden die Flügel als Schutz um den Körper gelegt.

Besonders ein Beschwörer und ein ziemlich pampiger, kaltschnäuziger und ewig pöbelnder Gladiator kamen ihr in den Sinn....
"SENDURA! Shugo... sofort.. zu mir!" Sie hatte nach einer ihrer Mägde gerufen und innerhalb von fünf Minuten stand dieses mit deutlich verängstitem und entsetztem Blick in der Tür, einen Shugo im Schlepptau.
Immer einen Blick auf die Klerikerin werfend, schnappte die Wirtin sich Zettel und Feder, davon gab es zu Hauf in diesem Zimmer und kritzelte einige Zeilen auf das Pergament:

Seid gegrüßt Alpha der Cwn Annan,

Eine der Euren ist bei mir. Es geht ihr nicht gut. Wir wissen nicht mehr, was wir tun sollen.
Ihr findet sie in einem der Zimmer oberhalb des Bankettsaals in Pandämonium.

Gruß

Mehr nicht... der Zettel wird dem Shugo in die Hand gedrückt.
"Finde den Alpa der Cwn Annan. Schnell!"

~... kommt meist ohne Hilfe nicht mehr zurück~
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Hanhepiwin
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BeitragThema: Re: Hilfe auf dem Weg zurück.....   Di Jan 18, 2011 12:26 pm

Meist verlaufen sich Shugos auf ihrem Weg und so war es wohl nur Glück, dass es dieser nicht tat. Vielleicht war es auch seine Angst vor der Besitzerin des Bankettsaals.
Es kam jedoch dennoch kein Antwortshugo zurück. Dafür aber der Alpha höchstpersönlich. Natürlich nicht sofort. Es lagen durchaus einige Stunden dazwischen, bis erst der Shugo den Weg von Pandämonium nach Baltasar hinter sich gebracht hatte, und dann der Alpha den gleichen Weg wieder anders herum.

Zum Gück hatte der Shugo dazugesagt von wem der Brief stammte. Sonst wäre es ihm ohne Absender doch recht schwer gefallen. Obwohl "Bankettsaal" natürlich auch noch ein guter Anhaltspunkt war.

Letztendlich stand er nun also im Bankettsaal und ging direkt auf die Wirtin zu. Ein schlichtes Nicken war alles was er zum Gruße sandte. Dann folgten sofort die fordernden Worte.

"Bringt mich hin!"

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BeitragThema: Re: Hilfe auf dem Weg zurück.....   Mi Jan 19, 2011 12:04 am

Lediglich ein stummes Nicken der Wirtin folgte auf den "Befehl" des Alphas. Die Treppen nach oben ergriff sie dann dennoch das Wort.

" Sie ist seit Tagen nicht mehr dort oben raus gekommen. Seit Tagen nicht. Jeden Morgen gehe ich hoch, bringe ihr die Mahlzeiten und jedes Mal sitzt sie in einer Ecke, knurrt, fraucht... flucht.. und wehe ich will die Fenster schließen. Was auch immer diese Frau hat, es sieht nicht schön aus. Keiner durfte an sie heran um zu heilen. Das arme Kind sieht fürchterlich aus, würde ich meinen..." Die letzten Worte wurden immer leiser bist sie ganz verklungen waren. "Hier... gebt auf euch acht!" Die Tür wurde aufgestoßen und gab den Blick frei auf das Zimmer der Klerikerin.

Überall Bücher.... Tonnen davon. Nur von Ordnung konnte hier nicht die Rede sein. Die Vorhänge des Himmelbettes zerfetzt, Kratzspuren an den Täfelungen der Wände, überall fand man weiße Federn und man musste aufpassen wohin man t rat, denn es gab kaum einen Fleck am Boden auf dem NICHTS lag.
Wütendes Fauchen erklang aus einer der hinteren Ecken im Zimmer und blutrote Augen flackerten auf. "Wer..... hat IHN hier her geholt?"
Offensichtlich wer mit "IHM" gemeint war. Nur langsam erhob sich die Gestalt der Klerikern. Ausgemerkelt, müde, übersäht mit Kratzern und tiefen Schnitten... die Arme rot gefärbt vom eigenen Blut. Eine Schwinge hing ein wenig nach unten. Immer wieder wechselten die Augenfarben.... Rot glühend, helles Grün, dunkles Blau... als würde sie versuchen immer wieder die Kontrolle an sich zu reißen und das zu unterdrücken, was im Moment herrschte. Kaum aufgerichtet sank sie auch schon wieder in sich zusammen. Am Boden kauernd fing sie an zu schluchzen, schlug müde die Hände vors Gesicht und schüttelte immer wieder den Kopf. Kaum das die Wirtin es auch nur wagte einen Schritt nach vorn zu tun änderte sich Rhuwens Verhalten schlagartig. Soweit es ging, wurden die schwarzen Flügel wieder schützend um den Körper gelegt und Razan war es, dem nun ihre Aufmerksamkeit galt.

"Sieh an..... unser hochnäsiger arroganter Alpha. Was verschafft uns die Ehre Eures Besuchessss? Suchssst du sie? Ja? Wie schade... sssie ist gerade nicht da.. verhindert, nicht? Zu schwach um selbst zu handeln! Viel zu schwach!" Fast schon gehässig war das Kichern, was sie von sich gab und Razan wurde mit gierigem Blick fixiert.


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Hanhepiwin
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BeitragThema: Re: Hilfe auf dem Weg zurück.....   Mi Jan 19, 2011 7:36 pm

Schweigend lässt der Alpha sich führen und erwiedert nichts auf die Worte der Wirtin.
Er betritt das Zimmer nicht sofort, sondern lässt erst den Blick schweifen ehe er einen Schritt hinein geht um mehr zu sehen. Einige Momente liegt sein Augenmerk dabei auf der kauernden Person, ehe er noch einmal das Zimmer genau betrachtet. Erst dann wendet er sich an die Wirtin. "Die Federn, wisst ihr woher sie kommen?" Er wird die Antwort abwarten und sich dann wieder zu Rhuwen wenden als diese seine Aufmerksamkeit fordert.

Ohne einen wirklich zu ergründenen Gesichtsausdruck wird er den frisch aufgestiegenen Welpen beobachten, lauscht ihren Worten und registriert auch ihr Verhalten im Detail. Er wirkt nicht erschrocken, nicht besorgt, nicht wütend. Garnichts, außer ruhig. Ebenso ruhig dreht er sich zu der Wirtin um und spricht dann sacht aber bestimmt zu ihr.
"Lasst uns bitte allein. Sollte mir etwas passieren oder ich komme in den nächsten 3 Stunden nicht mehr herunter, schreibt Yhiseo, Prothall und Drangur einen Brief und holt sie her."

Ohne abzuwarten ob die Wirtin wirklich geht und die Tür auch hinter sich schließt, wendet er sich wieder der geschundenen Gestalt zu. Offenbar will er das erstmal allein versuchen.

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BeitragThema: Re: Hilfe auf dem Weg zurück.....   Do Jan 20, 2011 2:18 am

Auf seine Frage hin, was für Federn das seien, wird ein recht abfälliges: "Tauben, sie ist jede Nacht auf der Jagd." gemurmelt, ehe sie auf seine Bitte hin, die anderen zu verständigen, sollte er in drei Stunden nicht da sein, auch wirklich die Türe hinter sich schloss.
Beim Umsehen im Zimmer wird er noch so einiges feststellen: Bücher, die gesondert stehen, fein säuberlich gestapelt und abgedeckt, nicht wie alle anderen die mit Federn und Flecken übersäht sind, welche Blutflecken erschreckend ähnlich sehen. Das Zeichen der Cwn Annan ist auf das Tuch gestickt, welches diese Bücher bedeckt. Die Rüstung der Klerikerin lag auf dem Boden, neben dem Bett. Zerkratzt, verbeult und mit Schrammen übersäht, ganz so wie ihre Trägerin just in diesem Moment.

Wieder in eine Ecke gekauert, den lädierten Flügel schlapp herabhängend sah Rhuwen ihren nun Alpha unverwand an. Das Amulett der Cwn Annan fest in einer Hand, als würde sie ihr Leben dafür geben. Das sonst so hübsche Gesicht ist fast zu einer Fratze verzogen und das hämische Grinsen fördert alles noch ein Stück mehr.

"Warum ist er hier? Will er sie noch mehr verunsichern? Hat er das nicht schon zu genüge getan?" Die Worte sind nur ein Zischen, aber dennoch gut zu verstehen. "Manchmal frage ich mich, warum sie überhaupt noch so viel tut. Weiß er eigentlich, dass sie gegen MICH ankämpft um bei IHM nicht in Ungnade zu fallen? Keine Ahnung hat er der arrogante Alphaköter, keine Ahnung!" Der Rest war mehr gebrabbelt und zu sich gesprochen, doch weiterhin wird Razan sturr angestarrt. Wieder einen kurzen Moment ein strahlendes Grün in den Augen, das binnen Sekunden von finsterem Blau verdrängt wird. "Würde Sie ihn nicht so mögen, würde ich ihn in Fetzen reißen... *ein knappes Nickt, wohl um ihre Aussage zu bestätigen* Lässt mich nicht fliegen, nicht jagen... sperrt mich in ihrem Geist ein.. DU BIST SCHULD!"

Ein Grollen, tief empor gehoben erklang, gefolgt von Knurren und Fauchen. Neben Kälte, Hass, Wut und brodelndem Zorn ist noch etwas zu erkennen, wenn man sie genauer ansieht.... Unsicherheit? Verzweiflung? Hilflosigkeit? Das geschrieene "DU BIST SCHULD!" klang ebenfalls nicht ganz so sicher und kraftvoll, hatte er das bemerkt?

"Ich lasse sie nicht zurück... NIEMALS mehr...sie sagt immer, sie sei nicht gut genug! NICHT GUT GENUG! Dann frage ich sie, für wen nicht gut genug? Und ihre Antwort ist immer: Ich bin nicht gut genug für die Seelen der Cwn Annan, wie es scheint. Und ich frage mich meist, was sie an euch findet... an dir... verfluchtem... pah! Sie kann dich auch noch leiden. Nicht mein Geschmack!" und grollend zieht sie sich wieder ein wenig zurück in ihre Ecke, das Nackenfell aufgestellt, die Augen zu Schlitzen verengt und das Amulett der Cwn Annan an die Brust gedrückt.

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Hanhepiwin
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BeitragThema: Re: Hilfe auf dem Weg zurück.....   Do Jan 20, 2011 1:02 pm

Der Alpha bleibt ruhig dort stehen. Die ganzen Worte über. Betrachtet sie mit ruhiger Miene. Nichts weißt darauf hin was er denkt oder fühlt. Keine verletzte Reaktion, kein verletztes Gesichtsverziehen.

Auch seine Worte klingen äußerst ruhig als er spricht, beeinahe beruhigend. Etwas was man von dem Alpha wohl nicht so häufig sieht.
"Es ist unsinnig sich Gedanken über fehlendes Vertrauen zu machen wenn man gerade erst fest aufgenommen wurde. Niemand, dem wir nicht vertrauen, wird Teil der Familie. Warum ich wegen der Seele zögere, liegt lediglich daran das Rhuwen und ich in letzter Zeit kaum etwas zutun hatten und ich nichts von ihr mitbekommen habe. Kein Grund zu zweifeln"
Und die letzten Worte klingen doch tatsächlich einfühsam, nicht gestellt sondern ehrlich gemeint.

Dann setzt er sich ruhig in Bewegung, wirft jedoch noch kurz einen Blick hinab auf die Federn über die er tritt und von dennen er ein paar aufwirbelt. Sein Weg führt ihn nicht zu der kauernden Rhuwen, sondern zu dem ordentlich aufbewahrten Stapel Bücher. Wenn er dort angekommen ist wird er das Tuch erst einige Momente betrachten, während er weiter spricht.

"Hier warst du also. Ich dachte du wolltest uns untersuchen und helfen. Wir haben nach dir gesucht, wegen der Seelenuntersuchung."
Es wirkt nebensächlich wie er spricht. Offenbar hat das Tuch nun mehr Aufmerksamkeit. Dafür wirkt sein Umgang mit ihr vertraut, er dreht ihr sogar die Seite zu. Vorsichtig will er das Tuch anheben um die Bücher darunter zu betrachten.
"Es gibt Neuigkeiten. Ich hatte auch einen Traum. Einen anderen als der Rest."

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BeitragThema: Re: Hilfe auf dem Weg zurück.....   Fr Jan 21, 2011 12:05 pm

Ein amüsiertes Kichern erklingt von Seiten der Klerikerin, doch der Alpha wird weiterhin ohne Unterlass angesehen. Mehr als genau wird jede kleinste Regung verfolgt.
Kaum, dass die Aufmerksamkeit des Alphas auf den ordentlichen Stapel Bücher unter dem Tuch gerichtet wird, legt sie den Kopf schief, blinzelt ein, zwei Mal und das helle Grün in ihren Augen kehrt für diese Dauer wieder. Langsam und geschmeidig erhebt sie sich schließlich. Den linken Flügel am Boden schleifend tritt sie direkt hinter den Alpha.

"Sie hat gesucht. Tage lang. Jeden Winkel hat sie in den großen Bibliotheken durchsucht. Sogar den langweiligen Ausführungen der Seelenheiler dieser Stadt hat sie sich unterzogen. Sie ist immer hier. ICH bin immer hier." Jedes "R" wird gerollt, doch klingt sie nicht mehr ganz so zischend und fauchig wie zuvor. Immer öfter wechselt die Augenfarbe und als hätte man einen Hebel umgelegt, sackt sie förmlich zusammen, bleibt auf dem Boden zwischen Federn, Büchern und Pergamentrollen sitzen. Die Beine eng an den Körper angezogen, die Arme darum geschlungen beginnt sie zu zittern. Die Krallen der Daeva graben sich abermals in die eigenen Arme und sie beginnt vor und zurück zu wippen.

"Er ist weg Razan. Weg... ich bin schuld... hätte nicht in die Salintus dürfen. Alle sind weg. Keiner mehr da. Krank... zu viele Träume, zu viele Erinnerungen. Überall Schatten." Sie brabbelt vor sich hin, sieht sich gelegentlich in ihrem Zimmer um. "War wohl wieder auf der Jagd...." es klingt abwesend. Grummelnd und fauchend folgt schließlich ein: "Sie haben es nicht verdient zu leben... Tauben.... nehmen alles. Er ist nicht mehr da Razan... ich finde ihn nicht mehr. Keine schönen Zeiten... nicht früher, jetzt auch nicht."

Mit der Stirn an die Knie gelehnt schüttelt sie den Kopf. Wirr stehen einige Strähnen des schneeweißen Haares ab, welches der Klerikerin, offen, bis zur Taille reicht.



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Hanhepiwin
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BeitragThema: Re: Hilfe auf dem Weg zurück.....   Sa Jan 22, 2011 4:30 pm

Der Alpha hat sich nicht umgedreht als er die Geräusche ihrer Schritte, ihres schleifenden Flügels hörte. Zuckte auch nicht zusammen als sie so nah hinter ihm stehen blieb. Entweder ist er sich der Gefahr nicht bewusst, er vertraut ihr oder er hat etwas anderes was ihm diese Ruhe gibt. Schweigend lauscht er den Worten, reagiert nicht darauf sondern betrachtet sich die Bücher. Auch als sie hinter ihm zusammen sackt reagiert er erst nicht. Nur langsam legt er dann das Tuch wieder behutsam über dem Stabel und dreht sich dann zu der am Boden kauernden um.

Und sofern sie nicht dagegen reagiert, wird er ihr in einer beistehenden, behutsamen Geste seine Klaue mit den gefährlich geschliffenen Krallen sacht auf den Kopf legen. Die Bewegung ist langsam, so dass sie auch ausweichen kann wenn sie es möchte. Es hat durchaus Ähnlichkeiten mit der Geste einem Kind gegenüber. Nur dass er sie nicht so betrachtet, das zumindest kann man spüren. Beistehend, beschützend, beruhigend. Auch seine Stimme trägt diesen milden Klang.

"All deine Bemühungen und all dein Lernen machen dich nicht geeignet für eine Seele der Familie Rhuwen." Es klingt nicht vorwerfend sondern erklärend. "Ich habe es damals Shin schon gesagt. Wie willst du den Seelen der Anderen helfen und sie behüten, wenn du auf die eigene nicht aufpassen kannst? Wenn du mit dir selbst nicht im Reinen bist? Erst dann kann ich zustimmen dich zu einer Seele zu ernennen"
Ein sanftes beiseite schieben einiger Haare während er auf sie hinab blickt. Seine Haltung, Ausstrahlung und Blick zeigen deutlich den stolzen, selbstüberzeugten Alpha der über ihr steht. Gerade durch das herab blicken kommt es gut rüber. Und dennoch wirkt er gerade mal nicht befehlend, arrogant. Sondern als wäre er nur dafür da sie aufzubauen, ihr bei zu stehen und sie zu schützen.

"Was hast du verloren? Deinen Talisman?"

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BeitragThema: Re: Hilfe auf dem Weg zurück.....   So Jan 23, 2011 8:31 pm

Ein trockenes kurzes Auflachen ist von Rhuwen zu hören, als Razan sie auf den Talisman anspricht.

"Es ist nicht der Talisman... es ist.. viel mehr Razan, viel mehr." Seine Klaue wird weder weggeschoben, noch wehrt sie sich anderweitig dagegen. Sie lässt ihn in dieser Hinsicht gewähren.
"Ich spreche von meinem Sohn Razan. Weißt du wie es ist, einen Sohn zu verlieren? Das zu verlieren, was noch von einem alten Leben, dass man liebte, übrig ist? Felion war mein ein und alles und ich gebe mir noch immer die Schuld an seinem Tod in der Salintuswüste. Ich hätte nie dort hin dürfen, ich hätte ihm niemals erlauben dürfen dort herumzutollen und mit den Wüstenfüchsen zu spielen. Überhaupt hätte ich mich nie dazu überreden lassen sollen. Nie wieder zurück Razan, verstehst du ? Nie wieder... er war gerade einmal 9 Jahre alt..." gegen Ende wird die Stimme der Klerikerin brüchig und dünn. Tief einatmend hebt sie nun den Kopf ein wenig an, sieht zu Razan empor und blinzelt einige Male. Helles grün mit dunkelblauen Sprenkeln beherrscht nun wieder die Iris ihrer Augen.

"Ich war zu lange allein, bin immer noch stets allein. Die Aufgaben bei den Klerikern der Stadt nehmen mich so sehr in Anspruch, dass ich kaum noch Zeit für anderes habe. Ich schlafe kaum noch, ständig wälze ich Bücher und versuche IRGEND etwas herauszufinden. Ich würde gerne Iraj sehen.... aber in meinem momentanen Zustand stelle ich mehr eine Gefahr für ihn da, als dass ich ihm Gutes tun könnte. Ich BIN eine gespaltene Persönlichkeit und ich werde es immer sein. Auch wenn Anjun viel hat gerade biegen können. Ich habe mein zweites Ich zu lange unterdrückt, zu selten habe ich sie fliegen lassen. Sieh dich um.... Das geschieht, wenn ich nicht zulasse, dass auch sie ihre Zeit zum atmen hat. Sieh mich an... was mit mir geschieht, wenn ich nicht nachgebe. Ich weiß, dass ich erst dann eine Seele werden kann, wenn ich mich selbst im Griff habe. Aber ich habe lange genug versucht, mich selbst in den Griff zu bekommen. Ich schaffe es nicht allein. Ich schaffe es einfach nicht. Und diese.... *sie grummelt leise* Tauben... sind wie.. Gift... pures Gift. Ein rotes Tuch. SIE sind es gewesen, die den Hinterhalt in der Salintus planten... SIE sind es gewesen, die ein unschuldiges Kind auf dem Gewissen haben. Und SIE sind es auch, die ich einzeln auseinander nehmen werde, bis zum letzten... "

Ein rotes Aufflackern der Augen bei den letzten Sätzen und ein Schauer überkommt die schlanke Frau.
"Sieh dich noch einmal um Razan. Das ist der Grund, warum ich selten bei Treffen bin, selten beim Meutespiel mitmache oder aber auch insgesamt schwer zu finden bin. Du weißt selbst zu was ich fähig bin, wenn man mich reizt und ich möchte nicht riskieren, dass ein Meutemitglied darunter leiden muss. Nur weil ICH es nicht in den Griff bekomme."

Als hätte sie sich etwas von der Seele geredet, was schon lange hätte ausgesprochen werden müssen, sinken die Schultern die Klerikerin ein wenig nach unten, erleichtert, als hätte man ihr eine Last von den Schultern genommen, die sie kaum noch zu tragen vermochte. "Ich wollte nie Hilfe und jetzt.... sieht mich ausgerechnet mein Alpha in diesem Zustand....


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BeitragThema: Re: Hilfe auf dem Weg zurück.....   Di Jan 25, 2011 5:06 pm

Ihr Alpha.... moment mal.... einige Male wird geblinzelt und schließlich wird Razan forschend angesehen.

"Du hast geträumt? Anders als der Rest?" Ihre eigene Sache scheint für diesen Moment vergessen. Langsam und ein wenig wackelig auf den Beinen rafft sie sich wieder auf, setzt sich jedoch sogleich auf das keine zwei Schritte entfernte Bett. So jämmerlich und müde sie aussehen mag, die Neugierde, die sich in den Augen der Klerikerin wiederspiegelt ist kaum zu übersehen.

"Erzähl... "
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BeitragThema: Re: Hilfe auf dem Weg zurück.....   Mi Jan 26, 2011 4:02 pm

Sie hatte seine Klaue nicht wegwischen brauchen. Schon der Anfang dieser Geste genügte und er nahm die Hand von ihrem Kopf. Schweigend, und ohne ein Wort, ohne ein Nicken, oder sonstige typische Reaktionen lauscht er ihren Erzählungen, unterbricht sie nicht.
Er gehorcht ihr mehr oder weniger sogar, lässt seinen Blick noch einmal schweifen als sie ihn dazu auffordert. Betrachtet die Spuren der Verwüstung, die Spuren der Schlacht und des Todes.

Erst dann sieht er wieder zu ihr und noch bevor sie ihre neue Erkenntnis bekommt, bevor sie ihre neue Frage stellt, spricht er.
„Viele haben Dinge in ihrer Vergangenheit erlebt mit denen sie nicht zurecht kommen. Auch dein Welpe hatte einst damit zu kämpfen, ich habe ihm das selbe geraten was ich nun auch dir sage. Stelle dich deiner Vergangenheit, arbeite sie auf, reise wenn nötig an die Orte zurück.
Die Schuld liegt selten bei einem selbst. Du wärst nur Schuld wenn du es in vollem Wissen um den Hinterhalt und die Gefahr getan hättest.
Ich habe Iraj damals geholfen, ihn in seine Vergangenheit zurück begleitet und ihn dabei unterstützt, zu bekämpfen was ihm die Seele belastete.“

Kurz macht er eine Pause, ehe er behutsam weiter spricht.

„Du hättest früher um Hilfe bitten sollen. Dafür sind wir da. Deshalb sind wir nun deine Familie. Wir haben dir unser Vertrauen ausgesprochen, gib du uns auch deines.“

Wieder spricht er kurz nicht weiter, sieht sie nachdenklich an. Das ist auch der Moment in dem sie aufsteht, zum Bett geht und ihre Frage nach seinem Traum stellt. Doch er erzählt ihn ihr nicht. Noch nicht.

„Erst kommst du, dann reden wir über den Traum und unser Problem. Ich glaube er trägt Hinweise die uns helfen könnten, aber ich selbst sehe sie nicht.“

Einen Schritt setzt der dunkle Asmodier weg von dem Bücherstapel in den Raum, sieht zu seinen Füßen unter denen blutige weiße Federn liegen. Dann blickt er wieder zu ihr.
„Ich weiß nicht was Anjun damals getan hat und ich bin auch kein Experte in solchen Sachen. Aber du bezeichnest es als dein zweites Ich, nicht als irgendwas Fremdes. Wenn sie wirklich ein Teil von dir ist, die Hälfte vielleicht, dann solltest du einen Ausgleich finden. Dann habt ihr wohl beide das Recht zu existieren.
Wenn du willst, könntest du mir erzählen seit wann sie da ist und wie es dazu kam. Was du über sie weißt.“

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BeitragThema: Re: Hilfe auf dem Weg zurück.....   Fr Jan 28, 2011 12:13 am

Rhuwen sieht Razan einige Momente lang nachdenklich an, verzieht das Gesicht, als ihr verletzter Flügel das Holz des Bettes streift. Nach einigen Momenten nickt sie knapp und holt einige Male tief Luft.

"Was ich über sie weiß? Das ist eine lange Geschichte, aber gut.... ich war etwa 16 Sommer alt, der Winter hatte Einzug erhalten und mit ihm wurde ich krank. Fieberschübe suchten mich heim, tagelang warf ich mich in meinem Bett hin und her, redete im Schlaf und schrie immer wieder, von Angst erfüllt, auf. In dieser Zeit erzählte ich, was damals in unserem Dorf geschehen war und Nagarythe, meinem Lehrmeister musste es kalt über den Rücken gelaufen sein, denn er sprach mich nie wieder darauf an. Abermals verlor ich das Bewusstsein.. ich begann wieder zu träumen.. doch diesmal redete ich nicht im Schlaf, zuckte nur immer wieder."

Sie sah auf ihre Klauen, an denen noch immer das eigene Blut haftete.

"Albträume, fürchterliche Albträume suchten mich heim. Überall lagen Soldaten am Boden, röchelten, schrien, man möge sie erlösen. Überall streckten sich mir flehende Hände entgegen und griffen nach meinem Rock. Grausam nannte man mich, erbarmungslos, weil ich an ihnen vorbei ging. Ich wollte stehen bleiben.. aber etwas lies mich nicht. Es war wie in einem dieser Träume in denen man weglaufen möchte, aber nicht von der Stelle kommt. Hier war es umgekehrt. Ich wollte stehn bleiben doch ich ging stetig weiter, bahnte mir meinen Weg über das Schlachtfeld. Irgendwo am Rande desssen standen Zelte. Banner flackerten an den Stützpfeilern, die dem jeweiligen Gebilde Stabilität verliehen. Mir war übel, ich fühlte mich matt und ausgelaugt. Überall dieses Leid und die gellenden Schreie. Und ich? Ich ging noch immer ohne Halt vorwärts, bis ich vor dem größten der Zelte stand."

Nun lässt sie auch den gesunden Flügel nach unten hängen, legte eine kurze Pause ein, als würde sie alles noch einmal Revue passieren lassen.
"Ich wusste nicht, was sich an alle dem so falsch anfühlte. Aber etwas an diesen Träumen war falsch. Ich sah mir selbst zu.. es war als hätte man mein Bewusstsein zurück gedrängt, in einen Käfig gesperrt und gezwungen alles aus der Ferne, aber dennoch durch die Augen des eigenen Körpers mit anzusehen. Das, was übernommen hatte, war kalt, wie pures Eis. Ich weiß leider nicht mehr viel... aber mein zweites Ich war nach meiner Krankheit einfach da.... es war da, als ich mich selbst während der Fieberträume aufgegeben hatte. Dieses Ego hat mich am Leben gehalten, hat gekämpft und wollte nicht nachgeben, stand immer wieder auf. Ich kann nur noch sagen was ich empfand... unheimliche Stärke, Ehrgeiz... Wut, Hass und Zorn darüber, dass ich mich aufgegeben hatte, dass ich nicht mehr kämpfen wollte und es ist auch heute noch so... sie übernimmt, wenn ich zu schwach bin, selbst voran zu kommen. "

Abwesend zupft sich die Klerikerin einige weiße Federn aus den eigenen pechschwarzen Schwingen und von ihrem Gewand.

"Was ich über sie weiß? Sie ist ein Teil von mir, sie fühlt sich nicht fremd an, keineswegs fremd. Sie ist ich und umgekehrt. Jeder normale Mensch oder Deava vereint beide Hälften... es ist ihnen möglich froh und wütend zu sein... sie wissen, wann sie sich zügeln müssen und wie. Ich hingegen... bin jetzt normal... müde, erschöpft und in gewisser Weise verwirrt. Sobald ich mich über etwas aufrege und der Zorn mich packt, verschwindet die ... wie sage ich es am besten.. Person? Ja.. Person, vollkommen. Es ist, als wäre ich wie ausgewechselt. Und dann ist es wieder da... dieser Käfig in den man mich sperrt.. mein jetziges Ich. Solange sich mein Zorn in Grenzen hält, kann ich sehen was geschieht.. oder vielmehr in erinnere mich daran. Es gibt jedoch Dinge bei denen mich der Hass überrollt und ich, so wie ich nun vor dir sitze, nicht mehr existiere. Ich löse mich für die Dauer dieses Zustandes auf und bin das Wesen, welches rein von Instinkten und Gefühlen geleitet wird. Tauben sind eine Sache was diese Dinge betrifft.
Ich weiß nicht, ob du mir folgen kannst, es ist schwer zu erklären. Aber ich weiß, warum sie da ist.... sie ist es, die mich am Leben hielt.. sie ist es auch, die nicht gehen wollte und nicht gehen will, weil sie nicht einsieht, noch einmal zu riskieren, dass ich mich selbst aufgebe. Nagarythe war der selben Meinung.
Wenn ich sie unterdrücke... und glaub mir, es kostet eine Menge Kraft, gegen sich selbst anzukämpfen, passiert es, dass ich... nun ja... " Sie deutet auf das Zimmer und auf sich... die verletzten Arme, den lädierten Flügel.

"Je länger ich sie unterdrücke, desto schwerer wird es für mich zurück zu finden. Und ich kann nicht mehr, ich bin es leid, ich habe die Kraft dazu nicht mehr."
Seufzend bleibt der Blick auf die eigenen Klauen gerichtet und eine verirrte Strähen wird mit verzogenem Gesicht hinters Ohr gestrichen, wobei ihr Hals besser sichtbar wird. Auch hier sind Schnitte und Schrammen, feine Rinnsale aus getrocknetem Blut ziehen sich wie Adern über die Haut und schimmern in dunkelstem Rot.
Sie schweigt... wartet ab.
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Hanhepiwin
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BeitragThema: Re: Hilfe auf dem Weg zurück.....   Fr Feb 04, 2011 3:28 pm

Aufmerksam liegt sein Blick während der Erzählungen auf ihr. Anfangs die Stirn noch gerunzelt, versteht er doch ihre ersten Worte nicht ganz, dann jedoch glättet es sich wieder und er sieht eher konzentriert aus. Auf ihre Geste, schweift sein Blick noch einmal umher, sieht sich erst abermals den Raum an und dann ihre Verletzungen.
Langsam, ohne Hast, tritt er zu ihr hinüber um sich schließlich neben sie auf das Bett zu setzten. Einen höfflichen Abstand zu ihr haltend, auch ausgelöst durch ihre Flügel. Leicht beugt er sich vor, legt die Arme über die eigenen Oberschenkel und blickt zu ihr rüber.
Dann lächelt er leicht.

“Versuchst du immer Leute zu verjagen oder zu unterdrücken die dir das Leben gerettet haben?“
Er lässt sie nicht antworten. Offenbar handelte es sich rein um eine rhetorische Frage.
“Ihr solltet zusammen arbeiten und nicht gegeneinander. Du solltest nicht versuchen sie zu unterdrücken und sie dich nicht in einen Käfig zu sperren. Aber ich bin leider kein Experte auf so einem Gebiet. Kurz gesagt…ich weiß darüber eigentlich gar nichts.
Dennoch kommt es mir etwas unfair vor, dass du versuchst sie zu unterdrücken. Ebenso unfair von ihr, Schaden anzurichten wenn sie „frei“ ist. Entweder, ihr arbeitet komplett zusammen, sofern das überhaupt geht. Ohne Unterdrückung und ohne Käfig. Oder, wenn das nicht geht, ihr einigt euch darauf, wem sie Schaden darf und wem nicht, dementsprechend wird sie aber auch regelmäßig raus gelassen. Denn du hast kein Recht sie einzusperren. Sie hat dir das Leben gerettet und ohne sie, würdest du gar nicht existieren. Genauso wenig hat sie aber das Recht dir dein Leben, deine Familie und deine Freunde zu gefährden. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass dies in ihrem Sinne steht.“

Ratlos schweigt er wieder. Man merkt ihm an dass er Probleme damit hat, bei so einem Thema zu helfen.

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BeitragThema: Re: Hilfe auf dem Weg zurück.....   Mo Feb 07, 2011 5:01 pm

Nur ein leises Schnauben erklingt auf Razans erste Frage hin und sie sieht den Alpha eine ganze Weile an. Stumm folgt sie seinen Bewegungen mit den Augen und sieht tatsächlich ein wenig irritiert drein, als sich Razan auf dem Bett nieder lässt, recht entspannt sogar, wie es scheint. Eini-ge Male wird geblinzelt ehe sie dann abermals beginnt zu sprechen.

„Sie weiß sehr wohl, von wem sie die Finger zu lassen hat und es gibt durchaus Momente in denen wir Hand in Hand arbeiten. Immerhin nutzt sie dieselben Erinnerungen wie ich und weiß, wer zur Meute gehört und wer freundlich gesinnt ist.
“Ein leichtes Schulterzucken folgt. „Und das habe ich Anjun zu verdanken.“ Ein leichtes Lächeln schleicht sich auf die blassen Lippen der Klerikerin.
„Im Grunde genommen möchte ich sie nicht unterdrücken, denn sie ist, wie bereits gesagt, ein Teil von mir und umgekehrt ebenso. Manchmal ist es schwierig. Sie ist ein wildes Tier und sie ist der Teil von mir, der Wut, Hass, Trauer, Zorn und all die anderen, sagen wir, dunklen Gefühlszustände, verkörpert, die einem jeden von uns inne wohnen. Es kommt vor, dass ich beginne in der dritten Person von mir selbst zu sprechen. Das ist der Zeitpunkt, in dem wir für einige Minuten eine Person sind. Zeitgleich mit vollem Bewusstsein existieren. Es ist nicht einfach eine Balance zu finden und ich suche schon seit geraumer Zeit nach einem Weg, wie wir wieder verschmelzen können. Aber niemand kann mir bisher sagen, ob es diese Möglichkeit gibt.“
Langsam sieht die Klerikerin auf ihre Hände hinab, dreht diese und betrachtet die Handinnenflächen, dann wieder den Handrücken.
„Ich glaube, die halbe Meute hält mich für vollkommen verrückt, wenn sie mich so reden hören würde, hm?“ Mit einem schiefen Lächeln sieht sie dann Razan an und legt den Kopf schief, ehe sie weiter erzählt.

„Weißt du… manchmal glaube ich, dass ich die Schlacht einfach nur vermisse. Diesen Rausch, in den man verfällt, wenn man einen gewissen Punkt erreicht hat. Das Gefühl eins zu sein mit seiner Waffe und dem Schild…. Den Äther in sich zu spüren. Ich wurde damals nicht als normale Priesterin ausgebildet Razan.“
Sie schüttelt mehr beiläufig und die Aussage untermalend den Kopf, ehe sie weiter spricht:“ Man bildete mich in der Kunst der Kriegspriester aus. Man lehrte mich eiserne Disziplin, schnelle, effektive Heilung während des Kampfes, ohne zeitgleich den Überblick zu verlieren und mich selbst zu schützen. Die Schlachtfelder waren mein zu Hause. Ich war nicht nur einmal in der Schlacht und lies meinen Sohn in der Obhut meines Lehrmeisters. Ich glaube, wenn ich wieder diesen Weg gehen würde… vielleicht wäre das die Lösung meines Problems. Ich würde mein zweites Ich nicht mehr dauerhaft einsperren müssen, sie könnte tun, wozu sie existiert und zeitgleich würde es mir helfen, ihr wieder näher zu kommen…. “

Der schnelle Wechsel des Themas und die laut ausgesprochene Überlegung zur Lösung des Problems zeigen, wie verwirrt die Klerikerin überhaupt ist. Es klingt mehr, als würde sie mit sich selbst reden und laut nachdenken.

„Heiler… ich brauche einen Heiler.“ Wieder ein plötzlicher Wechsel und die Klerikerin betrachtet die vielen Kratzer, Schrammen und Schnitte, ebenso wird ein prüfender Blick auf ihre Flügel gerichtet und ein müdes Seufzen erklingt.
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BeitragThema: Re: Hilfe auf dem Weg zurück.....   Mo Feb 07, 2011 5:56 pm

Er sieht sie an während er ihren Worten lauscht und lässt sich auch durch ihre schnellen Wechsel nicht verwirren. Vielleicht ist er auch gerade zu langsam um überhaupt zu bemerken, dass sie schon wieder von einem neuen Thema spricht. Es wäre ja nichts was Frauen nicht eh ständig tun und er wäre kein Mann, wenn er nicht gelernt hätte auf Durchzug zu schalten.
Natürlich tat er dies gerade nicht, immerhin wäre dies nicht der richtige Zeitpunkt dafür.
Der Kopf wird von ihr weggedreht und nach vorne etwas hängen gelassen. Mit einem tiefen Seufzen fährt er sich durch das weiße Haar und zum Nacken um diesen einige Momente zu reiben. Eine erschöpfte Geste. „Ich könnte auch mal wieder etwas Kampf gebrauchen. Den Geruch von Blut in meiner Nase und das erfrischende Gefühl einer erfolgreichen Schlacht. Aber mir fehlt die Zeit. Wir bräuchten wirklich eine Seele Rhuwen.“ Leicht seitlich hebt er den Kopf um zu ihr zu sehen, ohne dabei die Klaue aus dem eigenen Nacken zu nehmen.
“Ich bin einfach nicht geeignet für solche Gespräche. Es fällt mir schwer sie zu fühlen und zu gern würde ich die Leute dann einfach genervt wegschicken. Aber zu wem? Es ist niemand da….und…es liegt in meiner Verantwortung als Alpha dass es den Mitgliedern gut geht und sie sich wohl fühlen? Oder nicht?
Vielleicht sind ein anderer Kampfstil und mehr Schlacht wirklich die Lösung. Vielleicht müsst ihr euch einfach austoben und auch mal gehen lassen können. Regelmäßig am besten.“

Dann schweigt er wieder und lässt seinen Blick nun über ihren Leib fahren, lässt seine Klaue sinken. „Soll ich dir einen Heiler rufen? Irgendwen aus der Legion? Dann können wir danach über meinen Traum reden, wenn du ihn denn noch wissen willst.“

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BeitragThema: Re: Hilfe auf dem Weg zurück.....   Mo Feb 07, 2011 7:08 pm

Den Kopf schief gelegt, sieht sie Razan weiter an. Die Ohren der Klerikerin zucken aufmerksam, als er erwähnt, dass es nicht schlecht wäre, sich einmal richtig auszutoben, sie lächelt sogar, wenn auch etwas müde. Der gesunde Flügel, ihm zugewandt, hebt sich ganz vorsichtig und nur mit einer Feder der leicht geschwungen zulaufenden Spitze, streift sie Razan über die Wange, mehr als zaghaft und nur als Hauch zu spüren. Eine Geste, die sehr freundlich und vielleicht sogar tröstlich gemeint ist? Wer weiß….
Ebenso langsam, wie sie den Flügel angehoben hat, lässt sie ihn auch wieder sinken. Es muss unbequem sein, auf dem Bett zu sitzen und nicht in der Lage zu sein, die Flügel „verschwinden“ zu lassen der Verletzungen wegen, doch sollte es so sein, lässt sich Rhuwen nichts anmerken.

„Manchmal ist es nicht schlecht, sich gehen zu lassen. Die Schlachtfelder waren wie ein zweites zu Hause für mich und ich vermisse es wirklich. Ich glaube, wenn ich Lodesh erzählen würde, dass ich wieder in die Schlacht ziehen möchte, würde er mir den Hals umdrehen und Phiti würde mich wohl für vollkommen durchgedreht halten.“

Die Beine werden angezogen und die Arme darum geschlungen.
„Aber wie dem auch sei… ein Heiler wäre mir sehr lieb. Ich bin zu müde um selbst zu heilen und möchte auch nichts riskieren. Was deinen Traum anbelangt. Ich höre zu, sehr gerne sogar. Vielleicht bringt es mich ein Stück weiter mit meinem Forschungen.“
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BeitragThema: Re: Hilfe auf dem Weg zurück.....   Fr Feb 11, 2011 1:40 pm

Auf die Berührung des Flügels hin hält er still. Jedoch dreht er die Augen zu dem Flügel und blickt ihm dann auch undefinierbar nach. Es ist wirklich schwer einzuschätzen ob er die Geste jetzt gut hieß oder ob er rein aus Höfflichkeit stillgehalten hat. Auf ihre Worte hin jedoch erhebt er sich langsam.

"Vielleicht wird Phiti sogar mit dir kämpfen gehen. Du solltest mal versuchen ihn mehr in die Legion zu bringen, er sondert sich ziemlich ab und ich weiß immer noch nicht ob ich einer Aufnahme zustimmen soll. Ich habe um einen Brief von ihm gebeten den ich immer noch nicht gehalten habe. Viel Wert scheint ihm an uns nicht zu liegen."

Dann setzt er sich jedoch schon in Bewegung um zur Tür zu gehen, hält an dieser aber nochmal inne und dreht sich zu ihr um. "Ist es in Ordnung wenn ich Iraj hole? Er ist der einzige Heiler von uns den ich gerade verfügbar weiß. Ich kenne noch einen Legionsfremden, oder soll ich einfach wen aus dem Tempel rufen?"

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BeitragThema: Re: Hilfe auf dem Weg zurück.....   Fr Feb 11, 2011 1:52 pm

Bei der Erwähnung Irajs zuckt sie einen Moment zusammen, nicht dann allerdings.
"Iraj hat Talent... er weiß nur scheinbar nicht so recht, welcher Weg nun der seine ist...aber gern." Sie nickt abermals, richtet den Oberkörper ein wenig auf, als müsse sie sich strecken und sieht Razan nach.

"Hol ihn ruhig... ich laufe nicht weg..." und bei diesen Worten grinst sie sogar ein wenig.
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BeitragThema: Re: Hilfe auf dem Weg zurück.....   Fr Feb 11, 2011 3:02 pm

Ein leichtes Nicken wird ihr zugewendet und einige Momente länger bleibt sein Blick auf ihr liegen. Ehe seine Worte ruhig erklingen.
"Stell mir nichts an, sonst bekommt die Frau noch einen Schlaganfall" Ein ganz sachtes Schmunzel legt sich kurz auf seine Lippen, dann dreht er sich um, geht zur Tür hinaus und schließt sie hinter sich.

Er wird der Wirtin nicht viel erzählen, sie nur kurz beruhigen, sagen dass er das regelt und sie sich entspannen solle. Und dann macht er sich auf den Weg um Iraj persönlich zu holen. Immerhin sollte man den Shugos nicht immer vertrauen.

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BeitragThema: Re: Hilfe auf dem Weg zurück.....   Sa Feb 12, 2011 7:26 pm

Mit hinterm Kopf verschränkten Armen liegt Iraj nahe des Platzes, auf dem sich Obelisk und Teleportstation befinden, auf einer der mächtigen Wurzeln des Wächterbaumes im Bergdorf Baltasar und blickt aus halb geöffneten Augen hinauf zu dem weit ausladenden Blätterdach. Er liegt leicht bergab, entsprechend der Richtung Boden geneigten, mehr als mannshohen Wurzel, doch es scheint ihn gerade nicht zu stören, dass sein Kopf somit etwas tiefer liegt, als der Rest von ihm. Im Moment wirkt er ziemlich dösig, während um ihn herum das übliche Treiben im Dorf herrscht. Nicht, dass man dieses als rege bezeichnen könnte, der Ort ist eher genauso ruhig wie immer, bewacht von den Soldaten und Daeva, und von dem riesigen Baum.
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BeitragThema: Re: Hilfe auf dem Weg zurück.....   Mi Feb 16, 2011 10:28 pm

Der Weg war schnell hinter sich gebracht. Immerhin flog er ihn oft genug. Ob man eigentlich ein Abo bei den Flugmeistern eingehen könnte um Preisermäßigungen zu erhalten?
Dummerweise hatte er Iraj nicht gleich am Baum gesucht sondern war erstmal zur Taverne gegangen und hatte in seinem Zimmer geschaut. Doch dieses war leer. Sandvika jedoch, berichtete ihm davon, das Iraj schon vor einiger Zeit raus gegangen war.
Schlecht…sehr schlecht. Wenn dieser wieder im Sumpf beim Kämpfen war, würde er lange brauchen um ihn zu finden. Aber als Erstes schaute er dort hin, wo Iraj noch öfter war. Der Baum Baltasar. Und eben bei diesem fand er ihn auch. Ein Anblick der dem Beschwörer ein kurzes aber ehrliches Lächeln auf die Lippen zaubert und noch ehe er bei diesem ist, erhebt er die Stimme.
„Iraj!“ Ebenso ohne Umschweife beginnt er gleich zu erzählen. „Gut dass ich dich finde. Ich brauche deine Heilkräfte. Rhuwen hat sich verletzt. Sie ist im Bankettsaal in Pandämonium. Und ja! Du wirst es heilen können“ Ergänzt er gleich und bleibt vor dem Liegendem stehen um ihm eine Klaue hilfsbereit entgegen zu halten.

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BeitragThema: Re: Hilfe auf dem Weg zurück.....   Mi Feb 16, 2011 11:15 pm

Mittlerweile waren seine Augen geschlossen, doch als er die wohlbekannte Stimme seinen Namen rufen hört, öffnet er sie eilig wieder, nimmt die Unterarme weg, auf denen er seinen Hinterkopf gebettet hatte und legt diesen nun weit in den Nacken. Somit steht der sich nähernde Beschwörer erstmal falschrum in seinem Blickfeld, die folgenden Worte allerdings bringen Iraj recht schnell dazu, sich herumzudrehen und gleichzeitig aufzusetzen.
Da Razan einen nicht ganz überzeugten Protest dahingehend, ob das mit dem Heilen nicht doch lieber jemand anders übernehmen sollte, in weiser Vorraussicht im Keim erstickt, bleibt ihm nicht viel anderes übrig, als die Hand zu ergreifen und von der Wurzel zu rutschen.
Auffordernd, aber ohne ein Wort zu sagen, sieht er Razan nun an und scheint keinen zweiten Versuch unternehmen zu wollen, sich aus der Affäre zu ziehen. Das tut er oft genug, zudem geht es um seine Mentorin.
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BeitragThema: Re: Hilfe auf dem Weg zurück.....   Mi Feb 16, 2011 11:43 pm

Ernst nickt der Alpha ihm zu und spricht dann auch nur wenige Worte. „Wir treffen uns im Bankettsaal“ und damit lässt er seine Klaue auch schon los und beginnt Äther um sich zu weben. Er nimmt wohl die Abkürzung über das Teleportieren und wird dann tatsächlich am abgesprochenen Ort auf ihn warten.

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BeitragThema: Re: Hilfe auf dem Weg zurück.....   Mi Feb 16, 2011 11:52 pm

Das bringt Razan einen verdutzten Blick ein. Iraj hatte wohl eher mit was anderem gerechnet und so beobachtet er den andren nur einen Moment blinzelnd dabei, wie er vom Äther eingewoben wird und dreht sich dann eilig herum, um zum Flugmeister zu laufen. Er wird wohl etwas länger zum Treffpunkt brauchen und diesen dann auch etwas abgehetzt erreichen. "Verlaufen..!" Ist das einzige, was er zwischen zwei etwas schnelleren Atemzügen sagt, als er bei Razan ankommt.
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BeitragThema: Re: Hilfe auf dem Weg zurück.....   Do Feb 17, 2011 1:05 am

Er kann sich ein Schmunzeln nicht verkneifen und leert nun den Wein den er sich inzwischen bestellt hatte. Mit einem leichten Nicken, dass Iraj ihm folgen solle, geht er dann die Treppen hinauf um anschließend an Rhuwens Tür zu klopfen. „Ich bin wieder da und habe Iraj mitgebracht“ und sofern kein Einwand kommt, wird er den Raum dann auch betreten.

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