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 [RP - Charstory Rikai] Dust to Dust, Ashes to Ashes...

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BeitragThema: [RP - Charstory Rikai] Dust to Dust, Ashes to Ashes...   Mi Sep 15, 2010 10:40 am

So... lange hab ich mir Zeit gelassen, doch irgendwann muss ein jeder mal die Initiative ergreifen und die Hintergrund-Geschichte zu seinem Charakter niederschreiben. Ich wünsch euch viel Spass und hoffe es gefällt. Ich bin über jede Kritik erfreut, sei sie positiver oder negativer Herkunft.

Vorweg gilt noch zu sagen, das ich am liebsten einer jeden Person die wichtig ist eine Farbe geben mag, so brauch ich nicht immer den Namen dazuschreiben. Darum hier erstmal eine Legende:

Rikai
Rikai´s Mutter (Minasagi)
Rikai´s Vater (Norago)
Rikai´s Schwester (Rikaina)
NPC´s namentlich benannt, wenn sie eine Persönlichkeit sind
Ist die allgemeine Erzählungsfarbe

I. Kapitel: Die Auferstehung (Geburt Rikai´s)


Ein laues Lüftchen durchströmt den eigentlich recht warmen Sonntag morgen... es herrscht noch Stille in dem kleinen Dorf bei Anturoon´s Kreuzung. Ein paar Vögel sind alles was man an diesem Morgen hört, doch das sollte nur die Ruhe vor dem Sturm sein. Wir schreiben in etwa die elfte Stunde des Tages, als sich die Tür eines kleinen Hofes, am Dorfesrand, öffnet und ein großer, athletisch gebauter Mann aus dem Haus gestürmt kommt.

Es ist Norago. Einer der wenigen Gemüsefarmer, welcher den Anbau von Rabana hier bekannt gemacht hat und es versteht diesen auch so zu züchten, das er mehrere Geschmacksrichtungen annimmt. Doch was ist geschehen, das er wild durch die Straßen läuft?

Er stoppt drei Straßenzüge weiter vor einem Haus und pocht wie wild an die Tür. Ein hagerer Mann mit Brille öffnet die Tür. Es ist Hiyagu. Der Arzt des Dorfes. Ein paar Augenblicke später stürmen beide den Weg zurück, welchen Norago anfänglich einschlug als er das Haus des Medicus aufsuchte. Nur warum stören diese beiden um diese Zeit die Ruhe, die über dem Dorf liegt?

Sie betreten das Haus und stürmen in die obere Etage des Hauses, wo Minasaki ziemlich erschöpft da liegt und schwer atmet. Der Schweiß läuft ihr über die Stirn. Der Medicus macht sich sofort an die Arbeit und gibt Instruktionen.


Medicus: "Nun Norago. Es ist scheinbar soweit. Du wirst endlich deinen lang ersehnten Traum in Erfüllung gehen sehen, wenn du mir nur hilfst dabei? Wärest du bereit dazu?

Norago nickte knapp und sprach:"Ich tu alles mögliche, wenn es ihren Schmerz lindert und das Kind gesund zur Welt kommt."

"Solch Engagement wünschte ich mir gern von meinen Assistenten,"er grinst leicht und gibt sogleich weitere Instruktionen,"nun ich benötige ein paar feuchte Twisp-Tücher, sowie eine Schale mit warmen Wasser."

Norago nickt erneut knapp und macht sich schnellen Schrittes aus dem Raum um die gewünschten Sachen zu besorgen.

"Und Medicus. Wie si....eht es ... wie sieht es aus? Werde ich die... dieses Mal mehr Glück haben?", spricht Minasaki schwer atmend.

"Ich kann für nichts garantieren, aber es sieht auf den ersten Blick besser aus, als bei den letzten zwei Versuchen. Der Muttermund ist weit geöffnet, somit bestehen sehr gute Chancen auf eine Komplikationsfreie Geburt."

"Woll....en wir es, aaaahhh, Wehe... Wehe... "

"Das schaffen wir schon werte Mina."Er lächelt sie aufmunternd an. Kurz darauf kommt auch Norago mit den gewünschten Sachen zurück und stellt diese neben dem Medicus ab.

"Du entschuldigst mich bitte kurz. Ich werde die näheren Nachbarn zusammentrommeln um zu sehen, wie sie darauf reagieren, das auch wir endlich vom Glück beseelt sein sollen."

"Nur zu. Es wird aber sicher nicht mehr lang dauern, so wie es im Moment aussieht. Sie scheint schon im Endstadium zu stehen, wenn ich ihre Vitalfunktionen so sehe."

So gingen dann doch noch zwei weitere Stunden ins Land und mittlerweile sammelte sich der kleine Vorgarten mit Interessenten und Verwandten. Doch niemand ging in das Haus, sondern alle, samt Norago, warteten spannend auf die frohe Kunde des Medicus´. Noch eine weitere Stunde mussten sie warten, bis der Medicus dann zur etwa 17. Stunde des Tages aus dem Haus herauskam, mit einem breiten Grinsen auf dem Gesicht und einem Twisp-Stoffbündel in den Armen.

"Nun Norago. Ich gratuliere euch zu eurem ersten gemeinsamen Kind. Es ist ein Sohn."Er lächelt leicht als er die Worte über die Lippen bringt. Norago macht mehrere Luftsprünge, muss dabei aber vorsichtig sein, das er seine Schwingen nicht aus Versehen ausbreitet im Eifer der Freude, um nicht als Daeva aufzufallen. So nimmt er denn das Kind entgegen und lächelt es an, als er es in den Armen hält. Etliche Glückwünsche erreichen ihn in diesem Moment, bevor er in das Haus zurückgeht zu seiner geliebten Frau.

"Nun meine Liebe, wie geht es dir? Hast du dir eigentlich schon einen Namen überlegt?"

Sie nickt nur knapp und spricht noch völlig erschöpft und leise: "Yoshago ... so soll er denn heißen, wenn du erlaubst?" Sie lächelt ihren Mann an und streckt die Arme nach dem Kleinen aus. Norago reicht ihr den Kleinen auch sofort.

"So soll dem denn sein meine liebste Mina."

So gewahr denn die Geburt des kleinen Yoshago...
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BeitragThema: Re: [RP - Charstory Rikai] Dust to Dust, Ashes to Ashes...   Mi Sep 15, 2010 10:44 am

II. Kapitel: CHILDRENS WORLD (Die Kindheit)

Die ersten fünf Jahre von Yoshago verliefen recht ereignislos und ohne besondere Vorkommnisse. Er entwickelte die selben Interessen wie sein Vater, blieb auch nicht aus, wo dieser sich doch sehr um seinen Zögling kümmerte.

Er erlernte recht früh, das das frühe Aufstehen rentabel sein soll und somit stand er immer zeitig auf, wenn sein Vater leise versuchte die Treppe herunterzuschleichen. Eine Farm lässt sich immerhin nicht von allein bewirten, auch wenn sie ein paar Angestellte hatten.

In den letzten drei Jahren war Norago wieder das ein oder andere Mal unterwegs. Angeblich neue Vertragspartner suchen, doch das machte er nur den Aussenstehenden vor. Er wollte unerkannt bleiben, als Soldat im Dienste Asmodaes. Ein Daeva in einem kleinen Bauerndorf wie Anturoon, wäre eine Attraktion gewesen und das wollte er selber nicht und war für alle nur der Vigen und Merone-Anbauspezialist auf ganz Ishalgen.

Nun gewahr dem so, das der sechste Jahrestag von Yoshago vor der Tür stand und langsam merkte man es auch, denn der Kleine wurde immer hibbeliger, je näher der Tag kam.

Es war ein sehr warmer Frühlings-Tag, der sechste Jahrestag. Ein paar wenige Sonnenstrahlen fielen auf Anturoon nieder, für die Verhältnisse die sonst in Asmodae helfen, war dies schon sehr viel Sonnenlicht.

Die ersten Sonnenstrahlen kitzelten Yoshago an der Nase, als dieser die Augen aufschlug und noch sehr müde aus dem Fenster sah und grinste. "Sonne lacht... das wird ein schöner Tag", murmelte er leise, als er sich aus dem Bett erhob und langsam die Treppe heruntertrottete. Er bog um die Ecke in die Küche, wo seine Mutter allein saß, mit einem Lächeln auf den Lippen. Vor ihr stand ein großer Kuchen mit sechs Kerzen.

"Herzlichen Glückwunsch zu deinem sechsten Jahrestag Yosha."

Er stürmte auf seine Mutter zu, fiel ihr um den Hals und bedankte sich mehrfach

"Mama? Wo ist Papa?"

Sie schaute nun nicht mehr so fröhlich und sprach leise."Er musste heute morgen los zu ein paar Leuten, die Obst und Gemüse von uns kaufen wollen. Du weißt doch wie wichtig uns das ist, nicht?"

"Ja Mama. Wir haben das Geld nötig, damit wir immer genug zu essen haben."

In Wirklichkeit wurde er in der Früh von zwei Wachsoldaten Pandämonium´s einberufen, sich sofort in Pandämonium zu melden für einen Spezialauftrag. Im weiteren Verlauf des Tages kamen noch einige nahe Bekannte und Verwandte um Yoshago zum Geburtstag zu gratulieren und somit verlebte er einen schönen sechsten Jahrestag, allerdings kam sein Vater auch am Abend und in den folgenden Tagen und Wochen nicht heim. Minasaki machte sich langsam Sorgen, doch jede Anfrage, die sie stellte wurde gnadenlos zurückgewiesen mit der Pauschalantwort: "Es tut uns leid, wir dürfen keine Informationen preisgeben." Sie war sehr beunruhigt und glaubte schon das etwas passiert sei, als sie im siebenten Monat ein Brief per Eil-Shugo ereilte. Sie öffnete diesen sofort, denn die Handschrift kam ihr bekannt vor.

Oben in der Ecke stand das Datum, welches jedoch schon wieder mehr als zwei Wochen zurücklag. So las sie den Brief leise murmelnd.

Liebste Mina,

ich möchte dich auf diesem Wege nur wissen lassen, das es mir gut geht. Wir machen große Fortschritte und schon bald haben wir unser Ziel erreicht. Die Vorbereitungen werden wohl noch gute zwei Wochen andauern bis wir es bergen können und Asmodae ein Stück näher Richtung Freiheit fördern können.

Drück und küss Yosha bitte von mir.

In Liebe

Dein Nor


Sie lächelte nun wieder ein wenig, doch es beunruhigte sie, das jetzt in etwa der Zeitpunkt der Bergung gekommen sein muss, wenn sie an das Datum des Schreibens denkt. Sie glaubte jedoch nicht das etwas passieren würde, denn immerhin war dieses nicht der erste Auftrag in dieser Art, den Norago und die anderen Daeva, erfüllten.
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BeitragThema: Re: [RP - Charstory Rikai] Dust to Dust, Ashes to Ashes...   Mi Sep 15, 2010 10:53 am

III. Kapitel: ALL GOOD THINGS ARE THREESOME...

So gewahr dem denn, das im selben Winter, als Yoshago seinen sechsten Geburtstag feierte, er eingeschult werden sollte. Doch da Vater noch immer nicht da war beschloss die Mutter den Unterricht selbst vorzunehmen, damit sie die Einsamkeit besser überstünde.

Lange hatte sie nichts mehr von ihrem Geliebten gehört. Doch es sollten Dinge passieren, die sie bis dato noch nicht vorhersehen konnte. Von Woche zu Woche schwankte ihr Gemüt zwischen Gut und Böse. Sie suchte daraufhin im elften Monat des Jahres 056, den Medicus des Dorfes auf, welcher auch zugleich gründlichste Untersuchungen machte. Doch nichts feststellen konnte, er schob es lediglich auf die Stress-Situationen, dadurch das sie den Hof nun allein bewirten und verwalten musste und hinzu kam die Ungewissheit was mit ihrem Mann geschehen sei, denn immerhin waren es wieder zwei weitere schwere Monate die ins Land zogen.

Es war Anfang des zwölften Monats 056, als Mina morgens mit einem flauen Magengefühl aufwachte. Irgendwas ist geschehen. Nur konnte sie es nicht einordnen. Sie hatte noch immer das gute Gefühl das es ihrem Mann gut ging. Im Laufe des Tages verschlechterte sich ihr Zustand ungemein, obwohl sie es sich in den letzten fast acht Monaten anscheinend gut gehen ließ, denn sie hatte immerhin etliche Pfunde zugelegt, was sie selber auch sehr verwunderte.

So ging sie noch am selben Abend erneut zum Medicus, welcher ohne lange zu zögern und ohne große Untersuchungen eine Diagnose stellte.

"Ich darf dir gratulieren, Mina. Du bist schwanger." Ein leichtes Lächeln huschte ihm über die Lippen.

Mina bekam große Augen und ein paar Tränen liefen ihr über das Gesicht, denn sie dachte sogleich an Norago. "Wann ist es denn soweit?"

"Ich denke schon sehr bald. Das Endstadium sollte auf jeden Fall erreicht sein, auch wenn man es bisher kaum sieht, was sehr verwunderlich ist. Ich denke du solltest dich in naher Zeit nicht zu sehr übernehmen und deinen Sohn mehr einspannen, was die Feldarbeit betrifft und das Weiterleiten von Informationen an die Bediensteten. Und wenn du eine Möglichkeit hast, solltest du dir ein Hausmädchen anschaffen, welches dir behilfich ist und mich informieren kann, wenn du deine Wehen bekommst. Meinst du das geht?"

"Ja klar. Das bekomme ich hin. Ich werde gleich morgen einen Aushang am Dorf-Brett anbringen." Sie lächelte nun doch ein wenig. "Ich denke Nor wäre stolz, wenn er wüsste das er erneut Vater würde."

"Ich denke auch das er es sei. Was es jedoch wird, kann ich dir leider wie immer nicht sagen. Hellseherische Fertigkeiten liegen nicht in meinem Metier." Er grinst nur knapp. "Nun dann wünsche ich dir noch einen schönen Abend. Ich habe noch Patienten draußen, welche behandelt werden wollen. Und Kopf hoch Nor wird schon wieder auftauchen. Ist ja nicht sein erster gefährlicher Einsatz."

"Hab vielen Dank. Ich werde nun sehen wie ich Yoshago darüber informieren kann, so das er es auch versteht, das er bald einen Bruder oder eine Schwester bekommt."

So wandelte sie langsamen, schweren Schrittes nach Hause. Zum Glück war es nicht weit vom Medicus zum Haus. Kaum dort angekommen fiel ihr Yoshago auch schon um den Hals.

"Da bist du ja wieder Mama. Ich hatte mir schon Sorgen gemacht, du würdest nun auch nicht mehr wiederkommen."
Yoshago kam auf seine Mutter zugestürmt und klammert sich an ihr Bein.

"Nein. Nein. So einfach wirst du mich nicht los." Sie grinst knapp dabei. "Mein Junge du wirst bald ein Geschwisterchen bekommen, verstehst du das?" Sie beugt sich zu ihm herunter.

Er legte seine Arme um ihren Hals und kuschelte sich an sie. "Mama. Ich bin doch schon groß. Ich weiß was ein Bruder ist oder eine Schwester. Und ich freu mich einen Freund zu Hause zu haben." Er grinste.

Sie tätschelte ihm den Wuschelkopf. "Ich liebe dich mein Sohn. Und bald ist Papa auch wieder da und dann sind wir eine große Familie, hm?"

"Ja das sind wir dann Mama."

Sie nahm ihn auf den Arm und brachte ihn ins Bett, ging wieder herunter in die Wohnstube und machte es sich vor dem kleinen Kamin bequem. Wo sie auf dem Schemel einschlief.

Am nächsten Morgen schrieb sie einen Zettel in ordentlicher, gut leserlicher Handschrift, auf welchem nach einem Hausmädchen gesucht würde, und brachte selbigen am Dorf-Brett an. Noch am gleichen Tag stellten sich einige junge Frauen vor. Yoshago war schon ziemlich genervt vom ganzen Wangengezerre und den Sprüchen wie groß er doch schon sei mittlerweile. Sie stellte die junge Otonashii als Hausmädchen ein, welche wohl die besten Qualifikationen aufzuweisen hatte und auch noch ein wenig in der Hebammen-Tätigkeit vertraut war.

So war dem denn so, das in der Nacht vom zwölften auf den dreizehnten Tag des zwölften Monats 056, die Wehen bei Mina einsetzten. Sie schrie das Haus förmlich zusammen, so das gleich Yoshago und auch Otonashii erschraken und zu ihr liefen.

"Die Wehen. Die Wehen. Es ist soweit." schrie Mina.

"Los Yoshago hol den Doktor." rief Oto den Kleinen Yoshago an.

Yoshago stand völlig verwirrt und verloren im Raum, als er die selben Worte nochmals von Otonashii vernahm und losstürmte. Kurz darauf trafen beide ausser Atem im Schlafgemach ein.

Am dreizehnten Tag des zwölften Monats wurde dann Misariel geboren. Sie war Yoshagos neue Schwester. Fortan waren sie zunächst wieder zu dritt, wenn auch immernoch ohne Vater. Wo mochte er nur stecken?

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