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 Basfelter Nächte

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Jannadar
schmetternder Schmetterling
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Anzahl der Beiträge : 438
Anmeldedatum : 08.02.10

BeitragThema: Basfelter Nächte   Do Aug 12, 2010 1:26 am

*kopf kratz* Ich wurde genoetigt... *zu Kimi und Rhu schiel*



„Achtung,, hier ist der Zaun.“
„Ruhe, ich weiß doch.“
„Jaja, ich wollt's dir nur nochm...“
Die quiekende Stimme wechselte jäh in einen leisen Aufschrei. Am dumpfen Ende desselben war leicht zu erkennen, das der Sprecher gestolpert und gestürzt war. Angespannte Stille, in der wohl beide lauschten, ob ein verräterischer Laut durch die Nacht dringt. Ländliche Ruhe. Irgendwo beschwerte sich ein Brax lautstark in seinem Stall, zwei Darus fochten blökend einen nächtlichen Streit aus. Langsam rappelte sich die Gestalt wieder hoch.
„Verdammt, das machst du doch extra, oder?“
„Reg dich ab, Pro. Warum pisst du dich dieses Jahr so ein? Wird laufen wie die letzten Jahre, glaub mir.“
Prophaniti gluckste kurz.
„Du hast aber schon den Karniff gesehen, den der Alte sich seit Winter hält, oder? Also... dieses zähnefletschende Monster von einem Tier.“
Leise lachend winkte der andere Asmodier ab.
„Wir müssen nur ruhig sein. Und selbst wenn... kannst deinem Vater ja zeigen wie gut du aufgepasst hast, hmm? Nen Karniff ist für nen Jägerssohn mal ne Beute.“
„Halt's Maul. Mein Vater bringt mich um, wenn er heraus findet das ich noch draußen bin. Also sei endlich ruhig, Moras.“
Wortlos setzten die Beiden ihren Weg fort. Irgendwann hörten die Darus auf zu streiten. Nach zwei weiteren Feldern kam ihr Ziel endlich in Sicht. Das Bauernhaus war im schlichten asmodischen Stil erbaut, lediglich in einem Fenster brannte noch Licht. Nur noch eine Weide trennte sie von dem gepflasterten Hof. Ruhig schliefen einige Braxe vor ihnen, vom nächtlichen Besuch keine Notiz nehmend. Einen Finger vor die Lippen legend überwand Prophaniti den Zaun, sein etwas kleinerer Begleiter folgte ihm dicht auf. Sie waren ungefähr auf halbem Weg über das Feld als auch das letzte Licht im Haus aus ging. Von Moras war ein kurzer Jauchzlaut zu hören. Damit war auch der letzte Bewohner des Hofs zu Bett gegangen. Erneut am Zaun hielten sie. Das Bauernhaus erhob sich auf der linken Seite des Hofes. Zwei andere Gebäude grenzten an den Hof an, hinter einem von beiden standen die beiden jungen Asmodier grade, und Prophaniti wusste dass es sich um die Ställe für die Tiere handelte. Wie jedes Jahr lag der Hof still da, bis auf eine Ausnahme. Leises Kettenklirren ließ im Dunkeln des Hauptgebäudes einen Schemen erkennen, zusammen gerollt. Bei jedem Atemzug hob und senkte sich die Brust des Karniffs und ließ die Kette leise hin und her schwenken. Mit äußerster Vorsicht und absurd langsam schob sich Prophaniti zwischen zwei Zaunlatten hindurch. Den Blick nicht von dem angeketteten Tier lassend schlich er über den Hof, Moras folgte ihm in einigem Abstand. Am gegenüberliegenden Stall angekommen tastete er die Tür nach dem Schloss ab. Ein Grinsen huschte über sein Gesicht, wurde aber sogleich wieder durch einen ängstlichen Ausdruck ersetzt. Laut quietschend ruckte das Schloss aus der Halterung. Er konnte spüren wie hinter ihm auch Moras erstarrte. Beide sahen fast gleichzeitig zu dem Karniff, der Aion sei Dank weiterschlief. Den immer noch erstarrten Moras am Ärmel greifend zog er ihn schleunigst in das niedrige Gebäude. Schleichend langsam schob er die Tür wieder zu, ehe sie zusammen die Luft ausstießen.
„Scheiße...“, kam es atemlos von Moras.
„Das war...“, antwortete Prophaniti und gluckste.
„Echt, ich dachte das Teil wacht auf und wir sind dran“, kam es wieder von Moras, und es war deutlich zu hören wie er grinste, atemlos, aber auf eine seltsame Art gut gelaunt. Das Grinsen war ansteckend.
„Los, such nach der Lampe.“
Die beiden stoben auseinander, tasteten Regale ab, während es draußen weiterhin ruhig blieb. Der typische Geruch von Tieren hing in der Luft, und ab und zu war ein verschlafener Laut zu hören. Schlagartig änderte sich das, als etwas dumpf polternd zu Boden fiel. Prophaniti wand sich um, spähte durch die Dunkelheit bis er Moras vernahm.
„Verdammte Scheiße, verdammt nochmal... warum steht diese verdammte Mistgabel hier rum?!“, zischte der Jugendliche durch die Schwärze. Mit angehaltener Luft schüttelte Prophaniti den Kopf. Während sein Kamerad leise weiter fluchte lauschte er wieder auf Geräusche vom Hof. Nichts. Das muss der tief schlafendste Karniff ganz Altgards sein, schoss es dem Jägerssohn durch den Kopf. Er wollte sich soeben wieder umwenden um weiter zu suchen als Moras mit der Zunge schnalzte. So banal es klang, es war ein einfacher Weg den Anderen auf etwas aufmerksam zu machen. Schon solang er sich zurück erinnenr konnte benutzten sie das Signal.
„Ich habs“, kam es aus Moras' Richtung und kurz darauf breitet sich langsam ein Lichtschein von ihm aus. In seinen Händen hielt er nun eine kleine Öllampe. Während der ausgeleuchtete Bereich wuchs musterte Prophaniti seine Umgebung. Das Gebäude war niedrig und eng, an den Wänden links und rechts der Türe waren Gerätschaften aufgereiht. Tiefer im Stall konnte man undeutlich die ersten Tiere erkennen. In langen Reihen saßen sie und füllten den Stall zu beiden Seiten aus, die Flügel eng an den Körper gepresst: Kukuus.
Sein Blick wanderte wieder zu Moras, der nun auf ihn zu kam. Der andere Asmodier war ebenso jung wie Prophaniti, 16 Sommer, jedoch zwei Köpfe kleiner. Die eher kräftige Gestalt wurde von kurz geschorenen Haaren gekrönt, während das Gesicht der zerlaufenen Version eines Schönlings sehr nahe kam. Würde er mehr auf sich achten, hätte Moras es auf jeden Fall zum Mädchenschwarm des Dorfes gebracht. Das war die einzige Gemeinsamkeit der Beiden. Während die anderen Gleichaltrigen des Dorfes bereits umeinander eiferten hielten sich Moras und Prophaniti geflissentlich heraus. Moras, weil er schlicht zu bequem war (und weil er noch vergeblich auf so etwas wie Reife wartete, wie Prophaniti wusste), Prophaniti weil er zu wenig Kontakt mit anderen hatte. Er wohnte abseits des Dorfes und war optisch praktisch das Gegenteil Moras'. Wesentlich größer, hatte er die schlaksige Statur seiner Mutter geerbt. Das von schulterlangen Haaren, die sein Vater hasste, eingerahmte Gesicht wäre nach allgemeiner Meinung wohl als weder schon noch hässlich durchgegangen. Sich eine Strähne aus dem Gesicht streichend wand er sich den Tieren zu.
„Denk dran, wir suchen einen Kukuu mit roten Krallenband.“
Moras nickte und hing die Lampe in eine Deckenhalterung des Stalls.
„Denk dran... halt dich ran!“, waren Prophanitis letzte Worte bevor sie anfingen die Reihen abzuschreiten. Vorne angefangen hoben sie jeden Kukuu einmal an, prüften die Klauen des Tieres und setzten sie schließlich wieder zurück. Meist wachten die Geflügeltiere nicht einmal auf, schnupften nur verschlafen. Seit 4 Jahren taten sie das nun schon. Seit sie heraus gefunden hatten das Jerks, der Bauer des Hofs, das Kukuu für sein alljährliches Geburtstagsessen mit einem roten Band markierte. Den genauen Grund kannte Prophaniti bis heute nicht, auch wenn er vermutete das es eine Gedächtnisstütze für die Mägde sein sollte, welchen Kukuu sie besonders gut füttern sollten. Prophaniti unterbrach sein Werk auch nicht als Moras' Stimme wieder erklang.
„Pro?“
„Hmm?“
„Der hier ist wach?“
„Na und?“
„Es ist ein Hahn.“
Nun stockte Prophaniti doch. Nur kurz.
„Egal. Hoch damit.“
„Aber...“
„Was soll passieren?“
Der Jägerssohn zuckte zusammen als ein erschreckend lautes Kikeriki durch den Stall fegte. Mit aufgerissenen Augen wand sich Prophaniti um und sah zum leichenblassen Moras der noch immer den Hahn hoch hielt welcher ihm ein zweites Kikeriki entgegen schleuderte. Im selben Moment in dem der Karniff draußen hoch schreckte sah Prophaniti wieder auf die Kukuus vor ihm. Immer mehr wachten auf, richteten sich auf und lüfteten verwirrt die Flügel, begannen zu lärmen. Hektisch hechtete er die Reihe weiter, warf Kukuus von ihren Plätzen und sah eilig nach dem Richtigen. Er hätte fast gelacht als er endlich das rote Band sah. Die Verwirrung des Kukuu steigerte sich nur noch weiter (vielleicht hatte er geahnt, dass ihm das Band nochmal Ärger machen würde), als der junge Asmodier ihn hoch riss und auf den Ausgang zu hechtete, Moras dabei anrempelnd der erst jetzt den Hahn fallen ließ und ihm folgte. Stolpernd hielt Prophaniti vor der Tür. Sie öffnete sich von außen und ein neuer Lichtschein flutete in den Raum. Doch statt Jerks blickte ihn eine junge Asmodierin an. Das Haar zerzaust vom Schlaf war sie in einen lockeren Überhang gehüllt, der Mund verwirrt geöffnet als sie die beiden Jugendlichen sah. Dieses Mal war Moras der Erste der reagierte. Prophaniti war noch damit beschäftigt das Mädchen anzustarren. Der kräftige Asmodier drängte sich an seinem Kukuu tragenden Freund vorbei und stieß das Mädchen schlicht beiseite ehe er in der Nacht verschwand. Prophaniti torkelte ebenfalls hinaus, hielt aber wieder und blickte auf das Mädchen hinunter.
„Es... äh...“, begann er zu stammeln, schreckte aber zurück als der Karniff auf ihn zu hastete. Mit einem erstickten Laut kam er zwei Meter vor ihm zum stehen. Die Kette war aus. Ein letzter Blick auf das Mädchen, das sich aufrappelte und noch immer wortlos blieb, ehe Prophaniti los rannte, weg von dem Karniff. Aus der Ferne hörte er nun auch das Gebrüll von Jerks, welcher wohl endlich aus heraus gekommen war.
„Porgusbuben! Kommt zurück! Aion, jedes Jahr das Gleiche!“

Leise prasselte das Feuer über dem der Kukuubraten nur noch zur Hälfte hing. Sie aßen stumm, bis Prophaniti das erste Mal das Wort ergriff.
„Das war nicht richtig. Du hättest sie nicht so weg schubsen sollen, hmm?“
„Pro, reg dich ab. Wär dir Jerks lieber gewesen?“
„Aber... wer war sie?“
Moras zuckte mit den Schultern.
„Was weiß ich? Vielleicht eine von den Mägden aus der Stadt? Papa hat davon erzählt.“
Prophaniti kannte Moras' Vater. Er war Gerber und bekam genug mit, durch Händler und die Jäger. Aber selbst Prophaniti, so abseits sie auch wohnten, hatte davon gehört. Pandämonium hatte den Bauern mehr Mägde versprochen, da immer mehr Söhne in den Krieg oder zum Wachdienst gerufen wurden.
„Eine Städterin also?“
Wieder ein Schulterzucken ehe Moras schmatzend antworte.
„Keine Ahnung. Warum? Jetzt sag nicht du hast dich in ne Städterin verschossen.“, kam es feixend von dem essenden Asmodier. Ärgerlich schüttelte Prophaniti den Kopf.
„Sei nicht albern...“
Und damit endete auch wieder die spärliche Konversation.

Ächzend stellte Prophaniti den Eimer zu den anderen vor das Haus. Insgesamt sechs, alle mit Wasser vom nahen Fluss gefüllt. Sich den Schweiß von der Stirn wischend sah er zu seiner Mutter. Mitte 40 hatte das Alter doch Spuren hinterlassen. Falten zeigten sich um Mund und Augen, das schwarze Haar hing ihr offen über den Rücken.
„Fertig, Mutter. Liegt sonst noch etwas an?“
Nakeri blickte von ihrem Flickwerk auf. Es war die Hose, die bereits seit 2 Jahren Wald-und Wiesenabenteuer Prophaniti's standhalten musste und nur noch wenig von der ursprünglichen Hose hatte. Von ihrem Platz auf einer Bank vor dem Haus schüttelte sie lächelnd den Kopf..
„Es ist gut, Prophaniti. Du kannst gehen. Denk aber dran, sei zu Hause bevor es dunkel wird. Seit sich der Karniff vom alten Jerks los gerissen hat ist es nicht mehr so sicher nachts.“
Noch während er nickte drehte er sich um und sprintete los. Schnell ließ er sein Zuhause hinter sich, rannte durch den Wald, in dem es liegt. Bald schon verließ er den schlecht gepflegten Weg der nach Basfelt führte, wich auf Trampelpfade ab und erreichte schließlich das Hinterland.Abgesehen von den paar Höfen die in der Landschaft verstreut waren gab es hier absolut nichts, nur weite Weiden und Felder die im Dämmerlicht Asmodaes lagen. Obwohl er bereits schwer atmete rannte er weiter. Mehrere Weiden und verschrecktes Vieh ließ er hinter sich bis er angekommen war. Nur zwei Felder weiter sah er ihn. Jerks' Hof. Von wo er vor zwei Wochen den Kukuu gestohlen hatte. Zwei Wochen. In denen er jeden Tag hier war. Weil sie jeden Morgen und jeden Abend über den Hof lief. Die Tiere versorgte. Durchatmend setzte er sich auf den Zaun, die Beine leicht angewinkelt auf einer unteren Strebe. Er sah zu dem Hof, wie immer seit Wochen. Und wenn es Stunden dauerte. Erst als es dunkel wurde verließ ihn der Mut. Es war der erste Abend an dem sie nicht da war. Mach dir nicht ins Hemd, ein Abend, was soll's, war sein erster Gedanke. Sein Zweiter lautete: Vielleicht ist sie weg. Wer weiß. Zurück in die Stadt! Und... Er wurde jäh unterbrochen, als eine Stimme hinter ihm das Wort ergriff.
„Du heißt Prophaniti, richtig?“
Mehr stolpernd als springend kam er vom Zaun herunter. Mit aufgerissenen Augen wand er sich um, zur Sprecherin sehend. Sie war es. Ein schlichtes braunes Kleid mit Schürze, verschiedenste Flecken darauf, alle vom Leben auf dem Hof. Ihre langen Haare hatte sie dieses Mal zu einem Pferdeschwanz zusammen gebunden. Sie nickte ihm lächelnd zu.
„Ich heiße Nihas.“

„Ich werde morgen zurück nach Pandämonium gehen.“
Prophaniti öffnete den Mund. Drei Tage erst war es her, seit sie ihn an dem Zaun angesprochen hatte. Jeden Tag saßen sie nun hier. Er schüttelte den Kopf.
„Aber... warum? Du bist erst seit einem Monat hier!“
Sie nickte langsam und sah ihn traurig an. Er fasste es nicht. Was hatte Moras gesagt? Jetzt sag nicht, du hast dich in ne Städterin verschossen. Er konnte es jetzt schon nicht ausstehen sie traurig zu sehen.
„Das ist egal. Jerks' Sohn wurde scheinbar verletzt und früher aus dem Dienst genommen. Der Brief kam gestern.“
Wieder schüttelte Prophaniti den Kopf. Das durfte nicht sein.
„Aber... zurück nach Pandämonium?“
Sie nickte. Es dauerte einen Moment bevor sie ein völlig fehl platziertes Glucksen hören ließ.
„Ein Jahr lang. Dann bin ich wieder da.“
Sie lächelte schwach als sie weiter sprach.
„Ekird, der Geselle hat in einem Jahr ausgelernt. Jerks meinte, er bräuchte noch wen für die Tiere. Und meine Familie in Pandämonium kann das Geld gut gebrauchen...“
Erste Tränen sammelten sich in ihren Augenwinkeln als sie zu Prophaniti sah. Sie saßen wie immer an der gleichen Stelle. Zwei felder von Jerks Hof entfernt auf dem Zaun. Er schluckte schwer. Er hasste es wirklich, sie so zu sehen.
„Ein Jahr also? Dann bist du wieder da?“
Wieder nickte sie. Die erste Träne kullerte über ihre Wange und stand in krassem Gegensatz zu dem Lächeln das sie ihm schenkte. Sie saßen kurze zeit schlicht da und sahen einander an, und erst als er begann dunkel zu werden schreckte sie kurz zusammen. Sie kletterte vom Zaun und ging ein paar Schritte weit. Er folgte ihr langsam. Als er dicht hinter ihr stand drehte sie sich wieder um und sah zu ihm auf.
„Nur ein Jahr.“ Mit diesen Worten stellte sie sich auf die Zehenspitzen und hauchte ihm einen Kuss auf die Lippen. Fast sofort drehte sie sich um und rannte los, gen Hof. Er blieb zurück. Langsam strich er mit der Zunge über seine Oberlippe. Seltsam. Das hatte er noch nie getan.
Kukar.

Mit einem Keuchen fuhr er hoch. Schwaches Dämmerlicht ließ ihn nur Schemen erkennen. Der niedrige Schrank. Der Stuhl in der Ecke. Ohne hin zu sehen wanderte seine Klaue über die leere, kalte andere Betthälfte. Sein gesamter Körper war mit kaltem Schweiß bedeckt und unendlich viele Worte schwirrten ihm durch den Kopf.
...Prophaniti, richtig?...
...nur ein Jahr...
...Du bist in Ordnung, Phiti...
...Ich bin schwanger...
...Komm zurück...
Er schüttelte mit geschlossenen Augen den Kopf, während er sich mit einer Klaue den Schweiß von der Stirn wischte. Er wusste, irgendwo steckte ein Fehler. Nihas hatte ihn nie Phiti gerufen. Das war... er stöhnte schwer. Rhuwen. Sie hatte das gesagt. Es war falsch. Es war der einzige Gedanke der ihm wert schien, gedacht zu werden. Er hatte eine Frau. Und auch wenn sie nicht mehr war... war es nicht falsch...? Ein kurzer Blick wanderte auf den niedrigen Nachttisch auf dem eine verblichene Photographie lag. Langsam näherte sich eine seiner Klauen der letzten Erinnerung an seine Familie und änderte schließlich die Richtung. Er griff nach der Flasche Basfelter die neben seinem Bett stand. Was ihn durch die letzten drei Jahre gebracht hatte, würde auch nun helfen. Und wenn es nur beim Einschlafen war. Zu viel auf einmal. Und wer weiß schon, was falsch und was richtig ist.
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